Elche gastieren an der Brehmstraße

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Mit dem Gastspiel an der Düsseldorfer Brehmstraße setzt der EHC Dortmund am Dienstagabend die gerade begonnene Meisterschaftsserie in der Regionalliga NRW fort. Erstes Bully beim Top-Favoriten der Liga, der 1b-Mannschaft der Düsseldorfer EG, ist um 19:30 Uhr. Die Rollenverteilung bei diesem Duell ist klar: Die DEG, gespickt mit einer Mischung aus Routiniers und vielen hoffnungsvollen Talenten, hat sich den Aufstieg in die Oberliga auf die Fahnen geschrieben. Die Elche sehen sich zwar in der Rolle des Außenseiters, aber sie wollen unter der neuen Führung des Ex-Düsseldorfer Trainers Jesse Panek an dessen alter Wirkungsstätte auf jeden Fall eine bessere Rolle spielen als in der letzten Saison. Da mussten sie in der Pokalrunde Anfang März diesen Jahres nämlich gleich mit 2:9 in der Landeshauptstadt die Segel streichen. Zwar konnte der EHC zehn Tage später auf eigenem Eis beim 5:6 nach Penaltyschiessen zumindest einen Punkt ergattern, aber da hatte die DEG den Pokal bereits in den Händen und den Elchen blieb nur der zweite Platz.

Mittlerweile haben neben Jesse Panek mit Sohn Sascha, Patrik Gogulla, Christian Sohlmann, Marc Höveler und Reservekeeper Marc Baumgarth gleich fünf Spieler die Farben gewechselt und auch sie wollen neben dem Coach an alter Wirkungsstätte nicht freiwillig die Punkte hergeben. Während es für die DEG Metro Stars II die erste Meisterschaftsbegegnung der Saison ist gehen die Elche mit dem Selbstbewusstsein der beiden Auftaktsiege in Dinslaken und gegen Iserlohn aufs Eis. "Natürlich ist der Zeitpunkt noch zu früh, um von einer richtungweisenden Partie zu sprechen. Aber wir wollen schon unter Beweis stellen, dass wir zumindest zum Verfolgerkreis des großen Favoriten gehören. Da wird es nicht sonderlich nötig sein die Mannschaft zu motivieren und verstecken wollen wir uns auch nicht", gibt Jesse Panek sein Statement ab. Einiges wird davon abhängen, ob es dem EHC gelingt, die vielen aufstrebenden Talente der DEG in den Griff zu bekommen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen zu halten. Dazu gehört auch die Anzahl der Strafzeiten zu reduzieren, denn viele Unterzahlsituationen wie beim Heimsieg gegen Iserlohn vor allem im Schlussabschnitt bringen den Gegner noch gefährlicher ins Spiel.