Elche dominieren weiterhin

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auch im fünften Spiel um den Regionalliga-Pokal blieb der EHC Dortmund ohne Verlustpunkt und schickte den EC Bergisch Land mit einer 15:4 (6:2, 3:0, 6:2)-Packung nach Hause. Damit festigten die Elche ihre Tabellenführung und profitierten nebenbei von den Punktverlusten ihrer Verfolger Düsseldorf und Trier am Wochenende. Bereits im ersten Spielabschnitt sorgte der EHC für klare Verhältnisse, ging früh durch Niko Bitter mit 1:0 in Führung und schaffte nach dem etwas überraschenden Ausgleich der Solinger (4.) in der elften Spielminute dann innerhalb von nur 34 Sekunden gleich drei Treffer zur 4:1-Führung. Nach dem 8:2-Zwischenstand in der 27. Minute stoppte die Torproduktion vorübergehend für elf Zeigerumdrehungen, dann ging aber das muntere Scheibenschießen weiter. Am eifrigsten sammelte Verteidiger Carsten Plate Skorerpunkte, neben drei Treffern kam er noch zu vier Assists. Jan Baron holte sechs Punkte, Eric Daniels, Igor Furda und Stephan Trolda jeweils vier. Letzterer scheiterte in der 56. Minute noch mit einem Penalty. Bei zwei Breaks in Unterzahl war er da wesentlich erfolgreicher gewesen. Die weiteren Punkte teilten sich Igor Cillik, Jörn Siegmanski, Dmitri Tsvetkov, Karl Kolloch (jeweils 3) sowie Niko Bitter und Fabian Kuboth, der den verletzten Manuel Jahrendt bestens vertrat. Das 12:4 in der 53. Minute durch Carsten Plate war der 50. Treffer der Elche in der laufenden Runde. Bei den Gästen sorgte nur Sturmführer Tim Neuber für gelegentliche Verwirrung in der EHC-Abwehr, mit drei Treffern erntete er immerhin etwas Lohn für seine Bemühungen. Ansonsten hatte das Team von Jiri Smicek nur wenige weitere Chancen. Der Solinger Michal Sukop fiel als Kontingentspieler durch einige unfaire Aktionen auf und zog sich damit den Unmut der EHC-Fans zu.

Elche-Coach Butzi Gailer war nach der Begegnung zufrieden mit seinem Team: „Natürlich darf man den hohen Erfolg nicht überbewerten, auch wenn der EC Bergisch Land am Freitag noch Trier bezwingen konnte. Wichtiger war, dass die Mannschaft sich gut bewegt und einige ansehnliche Kombinationen gezeigt hat. Wir werden weiterhin hart arbeiten. Im Februar stehen die beiden Spiele gegen Trier auf dem Programm, im März entscheidet sich dann in den Begegnungen gegen Düsseldorf, wer die Runde gewinnt. Immerhin hat die DEG zweimal gegen Trier einen Punkt abgegeben und gezeigt, dass sie nicht unverwundbar ist.“ Bevor der EHC am 9. Februar auf eigenem Eis gegen die Huskys von der Mosel antritt, muss er am kommenden Wochenende nach Unna reisen. Dort trifft man am Sonntag um 19 Uhr zum vierten Mal in dieser Saison auf den KJEC.

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...

Spitzenspiel steht an
Salzgitter Icefighters empfangen Schönheide

​Wenn es am Sonntag (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterru...

Starker Fight nicht belohnt
Hamburger SV verliert auch zweites Spiel der Meisterrunde

​Es hat nicht sollen sein: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch steht der Hamburger SV auch weiterhin ohne Punkte in der Verzahnu...