Eishockeyfest im ParadiceBremen setzt sich gegen Adendorf durch

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Auf Seiten der Weserstars gab es vor Beginn der Partie erneut u.a. verletzungsbedingte Absagen. Michael Sievert und Maximilian Rieß gesellten sich zur Liste der nichtaktiven Spieler und so standen Trainer Marek Kepinski ganze drei gelernte Verteidiger zur Verfügung.

Das Spiel war geprägt von einer hohen Intensität und sehr taktisch ausgerichteten Spielzügen. Die mit drei Sturmreihen agierenden Weserstars, fanden gerade zu Beginn noch nicht den Weg, um sich wie in den Spielen zuvor spielerische Vorteile zu erarbeiten. So fiel das erste Tor des Abends in eigener Überzahl. Marc Meinhardt traf in der neunten Spielminute und brachte die Hausherren in Führung. Nach zwei Pfostentreffern fand der Puck endlich den Weg ins Tor. Auch nach dem Treffer verlief das Spiel ausgeglichen und stellte gerade die Torhüter in den Blickpunkt. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel verlief in Kopie zum ersten Abschnitt. Zwei Mannschaften, die sich kämpferisch nichts schenkten und Werbung für den Eishockeysport boten. Als aber Igor Schön in der 25. Minute zum 2:0 traf, schienen die Weserstars auf die Siegerstraße gelangt zu sein. Doch Mitte des Drittels verletzte sich Alexander Josch und konnte nur noch bedingt zum Einsatz kommen. Dies brachte eine Umstellung der Formationen mit sich und so hieß es wieder einmal improvisieren. Die Weserstars hielten aber das Ergebnis und gingen mit der Führung in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt hatte es dann in sich. Viel Arbeit für das Schiedsrichtergespann und die Abwehrreihen beider Teams. Zwar war das Spiel nicht sonderlich unfair, doch einige „versteckte“ Fouls sorgten nun für eine hitzige Stimmung auf dem Eis. Der AEC kam in der 49. Minute zum Anschlusstreffer und drängte weiter auf den Ausgleich.  Die Weserstars hatten eigene Möglichkeiten die Partie vorzeitig zu entscheiden, konnten aber nicht den finalen Angriff fahren. Der Gast aus Adendorf kam in der 56. Minute zum Ausgleich und belohnte seine Bemühungen, gerade in den Schlussminuten. So ging es in die Verlängerung.  Hier sorgte Igor Schön für die Entscheidung zu Gunsten der Weserstars. Nach einem Konter und Zuspiel von Anton Gluchich, traf er zum 3:2.

Bremens sportlicher Leiter Andreas Niewiera sagte: „Es war ein toller Eishockeyabend. Ein gut gefülltes Paradice und ein wirklich schönes Eishockeyspiel. Der Sieg ist gut für das Selbstvertrauen und hält uns weiter auf Kurs. Er ist aber auch nichts wert, wenn wir jetzt den Fokus auf die kommenden Spiele verlieren. Wir haben noch nicht gewonnen, sind aber auf einem guten Weg.“