Einen Punkt in Halle gewonnen

Vorteil PreussenVorteil Preussen
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Mit einer 5:6-Niederlage kehrte der ECC Preussen Juniors Berlin vom Auswärtsspiel gegen den ESC Halle 04 zurück. Doch voraus gingen 60 spannende Spielminuten mit einem 5:5-Remis. So sicherten sich die Preussen einen Punkt durch die Penalty-Niederlage.

Das erste Mal freuen konnten sich die Berliner nach gut sieben Minuten, als Geburtstagskind André Berger die Führung erzielte. Die Freude währte ganze zehn Sekunden, denn vom Bully weg konnten die Hallenser durch Martin Miklik ausgleichen. Und Miklik sollte den Preussen noch viele Sorgen bescheren, denn in der elften Minute brachte auch er die Gastgeber mit 2:1 in Führung.

Im zweiten Drittel des fairen Spiels mit nur je drei Strafzeiten auf beiden Seiten konnten die Berliner weiter gefallen. Torchancen gab es auf beiden Seiten, und die Preussen konnten diese als nächste nutzen. Dennis Thielsch zum 2:2-Ausgleich in der 32. Minute – und nur zwei Minuten später sogar die Führung der Preussen, Marc Fritschken markierte das 3:2. Doch erneut erzielte Martin Miklik den Ausgleich zum 3:3 für die Hallenser.

Das Spiel ECC gegen Miklik ging im letzten Drittel in seine vierte Runde, als der Bulls-Spieler zum 4:3 für den ESC traf. Stephan Kuhlee bauchte die hallesche Führung in der 54. Minute gar auf 5:3 aus, doch Kay Hurbanek (56.) und Philip Reuter (60.) sicherten den Charlottenburgern durch ihre Treffer das 5:5 und damit einen Punkt. Kuhlee verwandelte schließlich den entscheidenden Penalty-Versuch für Halle.

Neben der guten Mannschaftsleistung muss jedoch ein ECC-Spieler hervorgehoben werden. Zwischen den Pfosten stand der eigentlich am Anfang der Saison als Stürmer nominierte Björn Leonhardt. Er gab der Mannschaft die nötige Motivation und konnte immer wieder durch seine blitzschnellen Reaktionen im Tor gefallen. Björn Leonhardt hat seine Ausbildung in Berlin als Torwart im zarten Kindesalter bei den Berlin Capitals unter anderem bei dem noch heute bei den Preussen tätigen Nachwuchstrainer Karel Slalina erhalten. Über den Nachwuchs und der erste Mannschaft in Rosenheim gingen seine Stationen zu den Adlern Mannheim und vor allem den Hannover Scorpions. Seit drei Jahren war Leonhardt inaktiv und beteiligte sich je nach beruflichen Möglichkeiten als Spieler bei den Preussen. Als die Torwartsituation immer kritischer wurde, entschloss er sich das Torwarttraining am Jahresbeginn wieder aufzunehmen. Am Sonntag, 15 Uhr, steigt das Rückspiel in der Deutschlandhalle.


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