Eine Frage der Ehre am Doppel-Wochenende

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Nur sieben Punkte gegen die Top-Vier-Teams der Regionalliga Nord waren zu wenig, um den Einzug in die Meisterrunde zu schaffen. Am kommenden Samstag um 19 Uhr kann der Adendorfer EC gegen die Langenhagen Jets dieses Punktekonto auf zehn Zähler aufstocken – auch wenn es inzwischen bedeutungslos ist. Doch von einer Bedeutungslosigkeit möchte AEC-Coach Lumir Mikesz nichts hören: „Ich werde es nicht zulassen, dass hier halbherzig agiert wird. Die Mannschaft muss sich jetzt mit einem starken Charakter für die neue Saison beweisen und empfehlen.“

Noch zwei Spiele sind für die Heidschnucken in der Hauptrunde, inklusive dem am Samstagabend, zu spielen. Bevor der AEC dann am Sonntag beim EHC Wolfsburg 1b antritt (18 Uhr), werden die restlichen vier Abstiegsrundenspiele in Hannover terminiert. AEC-Sprecher Finn Sonntag, der für sein Team vor Ort sein wird, spricht von einer kompakten Abstiegsrunde. „Wir wollen diese Relegation schnell hinter uns bringen und das Saisonende nicht auf die lange Bank schieben. Der Idealfall wäre wenn wir bis Anfang März fertig sind, um uns dann voll uns ganz auf die weiteren Planungen für die kommende Regionalliga-Saison konzentrieren zu können.“

Gegen die Langenhagen Jets kann der AEC zeigen, dass er durchaus einen Platz in der Meisterrunde durchaus verdient hätte. Der Tabellendritte aus dem Norden Hannovers konnte vom AEC bisher einmal bezwungen werden. Samstag soll diese Bilanz nun ausgeglichen werden. Ein Wiedersehen gibt es mit den ehemaligen Adendorfern Frank Richardt und Stefan Gebauer, die diese Saison recht erfolgreich bei den Jets spielen. Interessant könnte wieder einmal der Auftritt vom Altmeister Lenny Soccio werden, der zurzeit drittbester Scorer in der Regionalliga ist.

Der AEC muss dieses Wochenende neben den Langzeitverletzen Anthony Schelling und Daniel Ossowski auch auf Jan Krambeer (Rippenbruch) und Robin Pavlas (Grippe) verzichten. Wie auch schon beim 4:1-Erfolg am vergangenen Sonntag beim Hamburger SV rückt Boris Golubev als dritter Ausländer wieder ins Team.


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