Ein Sieg und 158 Strafminuten

Ein Sieg und 158 StrafminutenEin Sieg und 158 Strafminuten
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Auf heimischen Eis besiegten die Icetigers Wiesbaden am Sonntagabend die Frankfurter Eintracht mit 8:3. In der wie erwartet hart geführten Partie mussten die Gastgeber gleich auf mehrere Spieler verzichten. Neben den Förderlizenzspielern Marcus Kappes (Knieverletzung, fällt bis Saisonende aus), Heinrich-Adam Ehrig (Rippenverletzung), Jan Lammberger (Schiedsrichter-Einsatz) und Lucas Hornung, der aus privaten Gründen verzichten musste, fehlten den Wiesbadenern die Spieler Darren Luke (dritter Ausländer), Hendrik Fichtner, Bernd Boos und Vitali Wölk (letztgenannte konnten ebenfalls aus privaten Gründen nicht auflaufen). Dennoch gelang es den verbliebenen zwölf Feldspielern, das Feld als Sieger zu verlassen.

Spannend verlief der erste Spielabschnitt. Zweimal ging die Eintracht in Führung, ehe der EVW erstmals mit 3:2 vorne lage. 19 Sekunden vor Drittelende traf Spielertrainer Alexander Möller zum 4:3. Im zweiten Drittel nahm die Partie an Härte zu. Nach einem Kniecheck gegen Victor Brauer kam EVW-Kapitän Tim Bornhausen zu Hilfe und lieferte sich eine Boxeinlage mit Frankfurts Steffen Schlicht. Folglich wurden die Streithähne mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt und vorzeitig zum Duschen geschickt. Tore erzielten fortan aber nur noch die Wiesbadener, die zur zweiten Pause mit 7:3 vorne lagen. Im Schlussabschnitt legte der EVW noch einen weiteren Treffer nach.

Tore: Wiesbaden: Möller (3), Brauer (2), Gebel, Johansson, Viggiani; Frankfurt: Eisenträger, Bottcher, Mänz. Strafen: Wiesbaden 24 + 5 + Spieldauer (Bornhausen) + zweimal Matchstrafe (Dorn), Frankfurt 24 + 10 (Alm) + 5 + Spieldauer (Schlicht).

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