Ein schlechter Tag für die Young Lions

Spielverlegungen bei den Young LionsSpielverlegungen bei den Young Lions
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auch im dritten Spiel der

diesjährigen Saison in der Regionalliga Hessen gab es nichts Zählbares für die

Young Lions Frankfurt. Die jungen Löwen unterlagen mit 3:8 (1:4, 0:2, 2:2). Der

Abend verlief für Frankfurt verlief chaotisch. Zunächst musste man aufgrund

einiger Erkrankungen und Verletzungen improvisieren und mit Nico Nussbaumer und

Pierre Flick zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen. Dann gab es

wegen einiger Staus Probleme auf der Anfahrt, das Spiel begann mit 15 Minuten

Verspätung – der letzte Spieler traf erst in der zehnten Minute ein. Und auch

das Spiel verlief aus Lions-Sicht ähnlich. Nach wenigen Sekunden gab es auf

beiden Seiten die ersten Strafen. Den Platz auf dem Eis nutzten die Gastgeber

schnell aus und erzielten die 1:0-Führung. Nur wenige Sekunden später

verhinderte Torhüter Manuel Murgas den nächsten Gegentreffer. Da sich in der

Folgezeit Lauterbach mehrere Fouls leistete, konnte man sich in Überzahl sammeln

und langsam ins Spiel kommen. Zählbares konnte man aber nicht erspielen. Dies

änderte sich erst, als beide Mannschaften wieder komplett auf dem Eis waren. In

der zwölften Minute erzielte Daniel Straube den verdienten Ausgleich. Kurz

darauf hatte man die große Chance, um in Führung zu gehen, aber diese wurde

vergeben. Eine unglückliche Aktion sorgte für eine entscheidende Wende im Spiel:

Nach einem Check von Johannes Goldbach musste er für 2+10 Minuten auf die

Strafbank. Dieses Überzahlspiel spielten die Gastgeber clever aus und es hieß

2:1. Da bereits die nächste Strafe angezeigt war, ging es in Unterzahl weiter.

Allerdings zeigte sich Frankfurt nicht lernfähig, denn das 3:1 nur 25 Sekunden

später war eine exakte Kopie des vorangegangenen Tores. Dieser Doppelschlag

brachte die Young Lions vollends aus dem Rhythmus. Obwohl wieder komplett, wurde

man zusehends in die Defensive gedrängt. Nach dem Lauterbacher 4:1 in der 18.

Minute war es der Lions-Torhüter, der dafür sorgte, dass mit 4:1 die Seiten

gewechselt wurden. Ab dem zweiten Drittel war das Spiel wieder ausgeglichen. Ein

wirkliches Übergewicht konnte sich keine der beiden Mannschaften erspielen,

außer bei den wechselnden Über- und Unterzahlspielen. Lauterbach zeigte aber den

großen Unterschied auf, sie nutzten ihre Torchancen gut aus. Nach dem 5:1

bestand zur Spielmitte die große Chance, dem Spiel noch eine Wendung zu geben.

Gleich drei Lauterbacher Spieler mussten auf die Strafbank, was fast zwei

Minuten doppelter Überzahl bedeutete. Aber der Schuss ging im wahrsten Sinne des

Wortes nach hinten los. Ein Schuss des Frankfurter Verteidigers prallte von

einem Lauterbacher so ab, dass dieser alleine auf das Frankfurter Tor zulaufen

konnte und dem Torhüter keine Abwehrchance ließ. Das 6:1 war die Entscheidung.

Obwohl noch eine weitere doppelte Überzahl für die Young Lions vorhanden war,

blieb es beim 6:1 nach 40 Minuten. Das letzte Drittel ebenso ausgeglichen, wie

das zweite. Beide Mannschaften taten sich nicht mehr viel und spielten die Zeit

mehr oder weniger erfolgreich zu Ende. Lauterbach legte jeweils einen Treffer

vor, Michael Schwarzer legte immer nur wenige Sekunden später nach. Somit stand

am Ende ein 8:3-Erfolg für den VERC Lauterbach auf der Anzeigetafel. Am

kommenden Sonntag steht das dritte Auswärtsspiel in Folge auf dem Spielplan, um

18 Uhr gastiert man bei der TSG Darmstadt. Tore: 1:0 (0:43) Alexander Roth (Falk

Ozellis/4:4), 1:1 (11:08) Daniel Straube, 2:1 (16:01) Stephan Heinrich

(Alexander Roth/6:4), 3:1 (16:26) Dennis Weinrich (Bastian Heinemann, Stephan

Heinrich/5:4), 4:1 (17:50) Paul Schmelzer (Falk Ozellis, Alexander Roth), 5:1

(24:18) Paul Schmelzer (Falk Ozellis), 6:1 (30:12) Paul Schmelzer (3:5), 7:1

(44:55) Mario Kreuz (Falk Ozellis), 7:2 (45:36) Michael Schwarzer (Tobias

Braun), 8:2 (53:27) Alexander Roth (Frank Clever, Jonas Höhl), 8:3 (53:39)

Michael Schwarzer (Torben Waschke, Jan Bannenberg). Strafen: Lauterbach 34 + 10

(Mecke), Frankfurt 22 + 10 (Goldbach).

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