Ein kleiner Schritt

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Das letzte Heimspiel des Jahres brachte dem EHC Dortmund zwei Tage vor Heiligabend einen klaren 11:3 (5:0, 3:3, 3:0)-Erfolg gegen den Königsborner JEC. Welchen Wert dieser Sieg hat wird sich in den beiden noch ausstehenden Begegnungen in Neuss (26. Dezember, 18:30 Uhr) und Iserlohn (29. Dezember) zeigen. Immerhin konnte der erste (kleinere) Schritt im Kampf um die Endrundenplätze gemacht werden. Bereits im ersten Spielabschnitt legten die Elche den Grundstock zum standesgemäßen Sieg, indem sie fünf Tore vorlegten. Zwar kamen die Gäste zu Beginn des zweiten Drittels innerhalb von 90 Sekunden auf 5:2 heran. Dann aber fing sich das Team von Markus Scheffold wieder und ließ nichts mehr anbrennen.

Da der EHC sich beim Hinspiel in Unna zwei Drittel mehr als schwer getan hatte wollte man dieses Mal von Beginn an keine Zweifel über den Spielausgang lassen und startete sehr konzentriert. Zwei Verteidiger-Tore von Toni Fonso, der später krankheitsbedingt ausschied, eröffneten den Torreigen in der vierten und siebten Spielminute. Daraufhin nahmen die Gäste bereits eine Auszeit, allerdings ohne Erfolg. Denn Stephan Trolda erhöhte in der neunten Minute mit einem „Mordshammer“ auf 3:0. Die schnellen Tore zeigten Wirkung beim KJEC, denn nun wechselte Gästetrainer Uwe Roosen die Torhüter. Auch dies änderte nichts an der klaren spielerischen Überlegenheit der Elche, die noch vor dem ersten Pausentee durch Jan Baron und Mark Kolanos auf 5:0 erhöhten. Nach Wiederbeginn nahm sich der EHC dann aber eine kleine Schwächeperiode und brachte durch einige Unkonzentriertheiten die Gäste wieder besser ins Spiel. Die konnten auch zuerst auf 5:2 verkürzen und nach dem 6:2 in der 33. Minute erneut durch Mark Kolanos noch einmal auf 6:3 heran kommen. Dann setzte der EHC aber seine Torejagd fort. Jörn Siegmanski erhöhte in der 36. Minute nach gutem Zuspiel von Stephan Trolda, der mit der dritten Reihe eine hervorragende Leistung bot, auf 7:3 und Thomas Branz markierte in der gleichen Minute mit dem 8:3 den nächsten (Pausen-)Zwischenstand. Im Schlussabschnitt begnügten sich die Elche mit drei weiteren Treffern. Fabian Kuboth nach gutem Zuspiel von Igor Cillik, Jan Baron und Niko Bitter mit einem Weitschuss hießen die letzten Torschützen.

Am zweiten Weihnachtstag muss der EHC nun in Neuss beweisen dass er die Aufstiegsrunde noch nicht aus den Augen verloren hat. Nur ein Sieg zählt, um sich auf den Showdown am 29. Dezember in Iserlohn einzustellen.

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