EHV startet gegen Preussen und Niesky ins neue Jahr

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Noch immer liegt über der Spielabsage der Preussen Juniors Berlin am Silvestervortag in Schönheide ein grauer Schleier. Doch der Spielplan der Wölfe sieht am Freitag, 5. Januar, ausgerechnet das Rückspiel um 19:30 Uhr in der Berliner Deutschlandhalle gegen eben jene Mannschaft vom ECC Berlin vor. Am Sonntag, 7. Januar, um 17 Uhr empfängt der EHV Schönheide dann die Spielgemeinschaft aus Niesky und Weißwasser zum ersten Heimspiel des neuen Jahres im Schönheider Wolfsbau.

Nicht einmal eine Woche nach der Spielabsage ist beim ECC Berlin einiges passiert. Zum Jahreswechsel präsentierten die Preußen Juniors gleich vier Neuzugänge. Von FASS Berlin wechselten zu Jahresbeginn Nils Watzke, Stefan Leciejewski, Dennis Thielsch und Marc Fritschken zum Ligakonkurrenten in den Stadtteil Charlottenburg und sollen den stark gebeutelten 30-Mann-Kader der Juniors schon gegen den EHV Schönheide weiter auffüllen. Bei den Wölfen ist man gespannt, wie viele Spieler der Preußen sich bis Freitag auskuriert haben, hat man doch noch vorige Woche nur acht Feldspieler und einen Torwart an Board gehabt.

Am Sonntag kommt die SG Niesky/Weißwasser in den Schönheider Wolfsbau. Noch immer in schmerzlicher Erinnerung ist das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften aus EHV-Sicht. Anfang Dezember unterlagen die Wölfe mit 3:7 in Niesky, was gleichzeitig auch das Ende der Amtszeit von Trainer Jiri Heinisch bedeutete. Gut vier Wochen später scheint die vor Saisonbeginn als Außenseiter gehandelte Spielgemeinschaft langsam in Fahrt zu kommen. Mit beachtlichen Ergebnissen gegen den ECC Berlin (7:0), gegen Rostock (3:4 n.P.) und zuletzt bei FASS Berlin (8:2) konnte man den Abstand zur Konkurrenz verringern und ist nur noch fünf Punkte hinter dem EHV Schönheide in der Tabelle der Regionalliga Nordost. Im Wolfsbau versprühten die „Tornados“ allerdings bislang in dieser Saison nur ein laues Lüftchen beim 8:2-Erfolg der Wölfe.