EHC verpasst knapp die SensationEHC Netphen

EHC verpasst knapp die SensationEHC verpasst knapp die Sensation
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Nach der Spielwertung des Spiels gegen die Dinslakener Kobras war der EHC sicher in der Aufstiegsrunde und konnte befreit aufspielen. Dennoch setzten die Netphener, die ohne ihre Leistungsträger Marcel Brozé (krank) und Dennis Nejdrowski (berufl. verhindert) aufliefen eher auf die Defensive und suchten ihr Glück in Kontern. So sahen die Zuschauer im ersten Drittel ein Spiel, in dem die Gäste optisch zwar überlegen waren, die Netphener standen in der Defensive aber äußerst sicher und ließen wenig klare Tormöglichkeiten zu. Ihrerseits setzten die EHC-Cracks die Konter und hatten dadurch in der dritten Spielminute durch Daniel Herling und Michal Kousek zwei Großchancen. Daniel Herling war es auch, der sich vier Minuten vor der Pause ums Tor “tankte” und seine Farben mit 1:0 in Front brachte.

In den folgenden Dritteln erhöhten die Herner den Druck und es entwickelte sich ein Spiel fast auf ein Tor. Wie bereits im Auftaktdrittel stand der EHC im eigenen Drittel sicher und konnte sich auf seinen Keeper Nils Isselhorst verlassen, der einige Großchancen der Herner mit sehenswerten Paraden verhinderte. Insgesamt entschärfte der Netphener Keeper am gestrigen Abend über 60 (!) Schüsse. Zweimal war er im zweiten Drittel gegen Frank Petrozza machtlos, der mit seinen Toren in Minute 27 und 37 das Spiel drehte und die Gäste mit 2:1 in Front schoss. Kurz vor dem Ausgleich bot sich Michal Kousek einen Alleingang zum 2:0 abzuschließen. Der EHC ließ sich von dem Rückstand nicht entmutigen und blieb seiner Linie treu. In der 57. Spielminute kam der EHC durch Matti Stein zum Ausgleich und nährte damit die Hoffnung, mindestens einen Punkt im Siegerland zu behalten. Diese wurden jedoch 154 Sekunden vor Schluss durch ein Powerplaytor von Christian Nieberle zu Nichte gemacht. Den Schlusspunkt setzte erneut Christian Nieberle vier Sekunden vor Schluss zum 2:4.

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