EHC Troisdorf behält in Netphen die Oberhand

EHC Troisdorf behält in Netphen die OberhandEHC Troisdorf behält in Netphen die Oberhand
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der EHC Netphen, der bis auf Markus Gieseler in kompletter Stärke auftrat, war direkt im Spiel. Zweimal Tim Bruch, Philipp Brozé und René Sting scheiterten in den ersten zehn Minuten nur knapp. Trainersohn André Bruch war es vorbehalten, die Führung zu erzielen (13.). Nach einem Schuss von Falk Elzner, den der Gäste-Goalie nur abprallen lassen konnte, stand der goldrichtig. Die heimischen Kufenflitzer blieben am Drücker und erhöhten in Person von René Sting fünf Minuten später auf 2:0. In der letzten Minute des Auftaktdrittels hatte Michal Kousek die Gelegenheit auf 3:0 zu erhöhen, sein Versuch strich knapp am Tor vorbei. Acht Sekunden vor Ende des Auftaktdrittels konnten die Gäste nach einer Unaufmerksamkeit auf 1:2 verkürzen.

Hatten die Netphener das erste Drittel dominiert, bot sich den Zuschauern im zweiten Drittel ein umgedrehtes Bild. Verunsichert durch das unglückliche Gegentor kurz vor der Pause ließen sie den Troisdorfern mehr vom Spiel. In den ersten Minuten des Mittelabschnitts hatten die Gäste zwei Überzahlspiele und nur dank ihres Keepers Henrik Sirringhaus hielt die knappe Führung. In der 28. Spielminute war aber auch er machtlos und mußte das 2:2 hinnehmen. Der Netphener Keeper war in der Folgezeit mehr in Blickpunkt als ihm lieb sein konnte und seine Mitspieler konnten sich bei ihm bedanken, dass bis zur 40. Spielminute kein weiteres Tor fiel. Die einzige nennenswerte Chance hatte Jan-Niclas Cammann, der kurz nach dem Ausgleich am Troisdorfer Goalie scheiterte. 35 Sekunden vor der Pausensirene hatten die Aggerstädter das Spiel gedreht und gingen mit 3:2 in Führung. Aufregend wurde es in der 35. Spielminute. Nach einem unfeinen Stockschlag des Troisdorfers Jury Lütgen gegen René Sting kam es zu einem Handgemenge zwischen den beiden Teams, dass aber nach kurzer Zeit von den Schiedsrichtern geschlichtet werden konnte. Bis auf die 5+Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags gegen den Troisdorfer verteilten die Unparteiischen nur kleine Strafen.

Im Schlussdrittel versuchte der EHC nochmal alles, um das Spiel zu drehen, blieb dabei aber glücklos. Jan Zavada direkt nach Wiederanpfiff und Tim Bruch (14.) hatten die nennenswertesten Einschußgelegenheiten. Fünf Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung als Ernst Reschetnikow mit dem 2:4 den Endstand herstellte. „Im letzten Drittel haben wir nochmal alles versucht, aber auf dem falschen Wege. Uns hat der absolute Siegeswille gefehlt“, so Reinhard Bruch nach dem Spiel.

Tore: 1:0 (12.) André Bruch (Elzner, Fischbach/5-4), 2:0 (18.) Sting (Brozé, Cammann), 1:2 (20.) Angermann (Kai Kühlem), 2:2 (28.) Kiedewicz (Angermann, Kai Kühlem/5-4), 3:2 (40.) Keßler (Kaltenborn, Tim Kühlem), 4:2 (56.) Reschetnikow (Kaltenborn, Kiedewicz). Strafen: Netphen 22, Troisdorf: 14 + 5 + Spieldauer (Lütgen). Zuschauer: 160.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!