EHC Neuwied plant Kooperation mit EV Bitburg

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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In ersten Gesprächen haben sich der 1. Vorsitzende des EHC Neuwied, Peter Liebeskind, und der 2. Vorsitzende des EV Bitburg, Jürgen Berens, über eine mögliche Kooperation ausgetauscht. Hintergrund ist die ungeklärte Situation in der kommenden Rheinland-Pfalz-Runde, in der die 1b der Neuwieder Bären antreten soll. Bislang sind nur unzureichende Meldungen eingegangen, sodass diese Liga wenig fordernd und somit sportlich für ambitionierte Spieler unattraktiv zu werden scheint.

Dagegen hat der EV Bitburg für die kommende Saison einen Verbandswechsel vollzogen und wird in diesem Jahr in der Landesliga NRW antreten. In der Gruppe A treffen sie dann auf den EEV Eschweiler, Neusser EV 1b, EC Siegerland, EHC Wesel und TuS Wiehl. In einer Kooperation könnten talentierte und willige Spieler aus Neuwied über dieses „Bitburger Modell“ die Möglichkeit bekommen, sich durch einen adäquaten Spielbetrieb in die erste Mannschaft der Bären zu spielen. Für Neuwied stellt dies natürlich einen Vorteil dar, weil nicht jeder junge Spieler sofort die Verbands- oder Regionalligareife hat. Die Spieler aus Neuwied müssten dann mit einem Bitburger Pass spielen, da Spielgemeinschaften in NRW nicht akzeptiert werden. Für Peter Liebeskind ist diese Zusammenarbeit wie ein „Farmteam“ zu werten. „Unsere Akteure spielen in Bitburg, trainieren jedoch in Neuwied. Dem EV Bitburg ist ebenfalls geholfen, weil somit junge leistungsstarke Spieler den derzeit dünnen Kader ergänzen.“ Allerdings müssen zunächst noch Gespräche mit den in Frage kommenden Spielern geführt werden. Trainer Arno Lörsch wird in Kürze diese Gespräche in Absprache mit Jürgen Berens aufnehmen. Sollte es zu einer Einigung kommen, steht dann am 12. Oktober der eine oder andere Neuwieder Bär in Bitburg auf dem Eis.