EHC Netphen schwimmt weiter auf Erfolgswelle

EHC Netphen schwimmt weiter auf ErfolgswelleEHC Netphen schwimmt weiter auf Erfolgswelle
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Die Gäste, die mit ihrem russischen Neuzugang Alexey Kolendin antraten, gingen mit viel Wut im Bauch ins Spiel und hatten zu Beginn mehr vom Spiel, fanden aber keinen Weg, EHC-Keeper Henrik Sirringhaus zu überwinden. Die Netphener fanden sich häufig auf der Strafbank wieder. Die sich daraus ergebenden Überzahlspiele nutze der EHC Troisdorf, um durch die Tore von Christain Czaika und Jury Lütgen mit 2:0 in Führung zu gehen. Der EHC Netphen zeigte sich wenig beeindruckt und war bei gleicher Spielerzahl mindestens ebenbürtig. Tim Linke und Michal Kousek hatten zwei gute Tormöglichkeiten, das Spiel vor der ersten Pausensirene ausgleichen zu können. Fünf Minuten vor der Pause gab es nach einem Foul des Troisdorfer Stürmers Manual Warda an EHC-Stürmer Matti Stein einen Faustkampf zwischen den beiden, weswegen der Troisdorfer mit einer 5+Spieldauerdisziplinarstrafe das Eis verlassen musste und der Netphener Stürmer eine Platzwunde über dem Auge davontrug und in der Pause zum Nähen ins Krankenhaus ging. Ihn begleitete Markus Gieseler, der ebenfalls eine Verletzung im Bereich des Auges erlitt. Somit musste EHC-Trainer Reinhard Bruch wieder auf zwei Reihen umstellen. Dass dies kein Problem sein muss, zeigten sie bereits am letzten Sonntag. Im zweiten Spielabschnitt zeigte der EHC wieder seinen Mannschaftsgeist und konnte den Gästen gut Paroli bieten, während diese nur noch mit Einzelaktionen zu Werke gingen. „In der Pause haben wir unsere Nerven heruntergefahren und im zweiten Drittel angefangen Eishockey zu spielen“, so Reinhard Bruch nach dem Spiel. Nach dem Anschluss durch Philip Broze (8.) konnte Jan Zavada bei doppelter Überzahl zum 2:2 ausgleichen. Der EHC Troisdorf fand weiter nicht zu seinem Spiel und wusste sich oft nur mit Fouls zu helfen. Von den daraus resultierenden Überzahlmöglichkeiten konnte erneut Philip Brozé eine zur erstmaligen Führung für die Gastgeber nutzen. Im letzten Drittel ließen die Netphener nicht mehr viel zu und wussten ihrerseits, wie man aus einer guten Defensive schnelle Angriffe startet. Einen davon nutze Michal Kousek zum 4:2 (48.). Die heimischen Kufenflitzer spielten ihren Stiefel unterstützt von ihren Fans herunter und konnten das Eis als verdienter Sieger verlassen und sich feiern lassen.


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