EHC Netphen erneut mit hängenden Köpfen vom Eis

Tim Bruch (#11), im Hintergrund Matti Stein. (Foto: Benjamin Legl)Tim Bruch (#11), im Hintergrund Matti Stein. (Foto: Benjamin Legl)
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Dennoch boten die Mannen um das Trainer-Duo Reinhard Bruch und Robert Simon eine ansprechende Leistung, allerdings mit einem Ergebnis, das den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte. Netphen unterlag mit 3:7.

Zu Beginn des Spiels waren die Netphener noch nicht ganz auf dem Eis, da lagen sie schon 0:1 hinten. Nach gerade mal 53 Sekunden musste EHC-Keeper Henrik Sirringhaus den Puck nach einem satten Schuss vom Neuwieder Verteidiger Kai Schmitz aus dem Netz holen. Mit fortlaufender Spieldauer kam der EHC besser ins Spiel, benötigte aber die Hilfe der Neuwieder zum Ausgleich. Per Eigentor fiel der Ausgleich zum 1:1, Mark Wapnewski wurde als Torschütze benannt. Dieses Tor schien der Wachmacher gewesen zu sein. Die Netphener drückten dem Spiel klar ihren Stempel auf und gingen durch André Bruch verdient in Führung. Ab diesem Zeitpunkt waren die Netphener eindeutig die bessere Mannschaft mit dem einzigen Manko, die sich ihnen bietenden Chancen in zählbares umzumünzen. Ganz besonders fiel dies im Mittelabschnitt auf. Klarste Torchancen erspielten sich die EHC-Cracks, doch entweder war der Neuwieder Goalie zur Stelle oder die Neuwieder konnten irgendwie noch ein Körperteil zwischen Puck und Tor bringen. Daher kam es wie es kommen musste. Wer die Dinger vorne nicht rein macht, bekommt irgendwann die Quittung. Die Neuwieder, die in den zweiten zwanzig Minuten höchstens dreimal vorm EHC-Gehäuse waren, machten daraus zwei Tore. Das erste 43 Sekunden vor der Sirene, das zweite mit einem verwandelten Penalty, der für ein Foul gegeben wurde, dass klar nach dem Pausenpfiff begangen wurde. Somit stellten sie den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf und gingen mit 4:2 in die zweite Pause. Im letzten Spielabschnitt wollte der EHC nochmal die Wende erzwingen. Wieder waren sie spielbestimmend, doch die Tore machte erneut der Gegner. Durch drei Konter erhöhten die Gastgeber auf 7:2, ehe Jan Zavada in der letzten Spielminute den dritten EHC-Treffer erzielen konnte.

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