EHC beginnt die Aufstiegsrunde mit einer Niederlage

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Im ersten Aufeinandertreffen mit einem Regionalligisten zogen die Neuwieder Bären am Sonntagabend mit 2:7 (1:1, 0:4, 0:2) in der Qualifikation zur Regionalliga NRW gegen den Königsborner JEC den Kürzeren. Vor 141 Zuschauern konnte der EHC lediglich im ersten Drittel auf Augenhöhe mitspielen. Neben den gesperrten Kobe und Petry musste Trainer Arno Lörsch auch noch auf Igor Engelmann und Patrik Morys verzichten. Beide waren berufsbedingt verhindert. Dafür meldete sich Gabriel Asbach ins Team zurück.

Die Partie begann verhalten auf beiden Seiten. Die Bulldogs erspielten sich dabei allerdings ein Übergewicht. So hatte Goalie Tim Siekmann Glück, als der Puck in der fünften Minute nur den Pfosten traf. In der neunten Minute gab es dann die erste Strafe in dieser fairen Begegnung. Während Asbach auf der Sünderbank saß, nutzten die Königsborner die Gelegenheit und gingen durch David Stetch mit 1:0 in Führung. Die Bären waren dadurch keineswegs geschockt und gestalteten das Spiel weiterhin ausgeglichen. Im ersten eigenen Überzahlspiel war es dann Jens Hergt, der in der 17. Minute zum 1:1 ausgleichen konnte.

Den zweiten Abschnitt begannen die Bulldogs druckvoller. In der 22. Minute wurden sie durch einen Treffer von Kai Domula dafür belohnt. Nur vier Minuten später erhöhte André Kuchnia in der auf 3:1. Erst ein erneutes Überzahlspiel der Bären brachte den 2:3-Anschlusstreffer, erneut durch Hergt, in der 35. Minute. Doch postwendend das 4:2 durch Kuchnia und nur eine Minute später sogar das 5:2 durch den zweiten Kanadier Derek Picklyk. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die zweite Pause.

Im letzten Abschnitt spielte Königsborn die Partie weiter runter. Zwar hatte Marco Herbel noch einen Pfostenschuss zu verbuchen, aber die Bulldogs kontrollierten das Geschehen von nun an. Sascha Heimann nutzte eine weitere Unterzahl der Bären in der 53. Minute zum 6:2. Drei Minuten vor Ende der Partie erzielte Kuchnia seinen 3.Treffer an diesem Abend zum 7:2-Endstand.

Dennoch ist für Trainer Lörsch das Ergebnis kein Beinbruch: „Es war deutlich zu sehen, dass sich einige Spieler an das Niveau der Regionalliga noch gewöhnen müssen.“