EGDL peilt die Tabellenführung an

EGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen FrankfurtEGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen Frankfurt
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Die EG Diez-Limburg empfängt am kommenden Sonntag, 14. Februar, die Frankfurter Eintracht in der Diezer Eissporthalle. Zwar steht der Abend unter dem Motto „Die EGDL spielt für Haiti“ ganz im Zeichen des guten Zwecks, doch auch sportlich ist die Partie für die Rockets von großer Bedeutung. Zum einen will sich das Team um Kapitän Markus Kaczenski für die 3:8-Niederlage vor gut drei Wochen im Hinspiel am Main revanchieren und zum anderen peilt die EGDL die Tabellenführung in der Eishockey-Hessenpokalrunde an. Derzeit liegen die heimischen Kufencracks nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses punktgleich mit Wiesbaden und Mainz auf Platz drei. Bei einem Sieg am Sonntag gegen Frankfurt, würde man zumindest für eine Woche an der Tabellenspitze der Fünfergruppe stehen.

Trotz dieser Ausgangslage tritt Holger Pöritzsch auf die Euphoriebremse: „Unser primäres Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt und damit mindestens Platz vier. Deshalb wäre für uns ein Dreier gegen die Eintracht absolut wichtig.“ Gegen Frankfurt kann der EGDL-Coach auf das gleiche Personal zurückgreifen, dass beim jüngsten Heimspiel den 5:4-Sensationssieg über den haushohen Favoriten Mainz schaffte. „Wenn wir eine derartige Leistung erneut abrufen können, bin ich absolut zuversichtlich“, so Pöritzsch, der außerdem hofft, dass das besondere Drumherum am Sonntag seiner Mannschaft zusätzliche Motivation verleiht. „Aufgrund der bisherigen Resonanz im Vorfeld, gehen wir davon aus, dass die Benefizaktion einige Zuschauer mehr als sonst nach Diez lockt. Für uns also die ideale Gelegenheit, mit einem guten Spiel Werbung für das Eishockey zu betreiben. Außerdem wird Erich Kühnhackl in der Halle sitzen, und vor einer solchen Eishockeylegende vorzuspielen muss eigentlich Motivation genug sein, von Beginn an Vollgas zu geben.“ Deutschlands Eishockeyspieler des Jahrhunderts wird es auch sein, der um 19.15 Uhr den symbolischen Eröffnungsbully vornimmt. „Von da an muss die gute Sache zunächst einmal in den Hintergrund rücken, und wir müssen uns 60 Minuten auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf Eishockey“, fordert Pöritzsch von seinem Team.

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