EG Diez-Limburg bleibt weiter sieglos

EGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen FrankfurtEGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen Frankfurt
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Die EG Diez-Limburg wartet weiter auf den ersten Sieg in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Hessen. Am Sonntag unterlagen die Rockets den Roten Teufel Bad Nauheim 1b in eigener Halle mit 2:8 (1:2, 1:4, 0:2). „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten eigentlich an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Aber bis auf wenige Ausnahmen hat heute keiner seine Normalform abrufen können. Es fehlte uns an Leidenschaft und Einsatzwille“, zeigte sich EGDL-Coach Holger Pöritzsch sichtlich enttäuscht.

Dabei sah es im ersten Spielabschnitt noch relativ gut für die Gastgeber aus. Die schnelle Nauheimer Führung konnte Martin Homola nur eine Minute später ausgleichen. Im Anschluss erspielte sich die EGDL einige Chancen, war im Abschluss aber glücklos. So nutzten die Roten Teufel kurz vor der Drittelpause ein Überzahlspiel aus und gingen mit 2:1 in Führung. Nach der Pause lief dann bei den Rockets nichts mehr. In der Defensive, in der lediglich Kapitän Markus Kaczenski zu überzeugen wusste, ließ man sich ein ums andere Mal überlaufen, und auch nach vorne hatte man den an diesem Abend läuferisch stärkeren Nauheimern nichts entgegenzusetzen. Lediglich einmal konnte die Offensive der EGDL glänzen und kam in Unterzahl durch einen sehenswerten Alleingang von Dmitry Shimkov zum zwischenzeitlichen 2:4-Anschlusstreffer. Allerdings antworten die Gäste kurz darauf mit den Toren fünf und sechs.

Auch im letzten Drittel blieben die Gastgeber über weite Strecken harmlos, nutzten die wenigen Chancen nicht aus und mussten zwei weitere Nauheimer Tore hinnehmen. Am Ende konnten sich die Rockets bei ihrem erneut starken Schlussmann Marc Stromberg bedanken, dass das Ergebnis nicht noch deutlich ausfiel. „Das war eine desolate Leistung. Es kann nicht sein, dass wir auswärts kämpfen wie die Löwen und vor heimischer Kulisse ein solches Spiel abliefern“, sagte Pöritzsch. „Wir müssen das jetzt abhaken und nach vorne blicken. In zwei Wochen gegen Frankfurt müssen wir uns auf alle Fälle anders präsentieren.“

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