EC Nordhorn unterliegt knapp mit 4:5 in eigener HalleGroßartige Leistung gegen den HSV

(Foto: Nicole Bardenhorst/EC Nordhorn)(Foto: Nicole Bardenhorst/EC Nordhorn)
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Die Mannschaft von Trainer Andris Bartkevics stieg mit viel Tempo ins Spiel ein, über weite Strecken befanden sich beide Teams auf Augenhöhe - trotz des ersten Tores für die Gäste, Lasse Haffke konnte in der zehnten Minute erstmals für den HSV treffen, als Mikhail Berezhnoi gerade zwei Minuten auf der Strafbank verbrachte.

Auch danach konnte der HSV seine Chancen nutzen - zwei weitere Tore stehen in der Uhr, Robin Richter und Alexander Schier nutzen beide erneut ein Überzahlspiel aus. Und dabei hielten sich die Strafzeiten sogar im Rahmen, die Elbstädter konnten die Gelegenheit nur bestens nutzen - der ECN liegt mit 0:3 hinten, bis Kevin Zimbelmann in der 37. Minute den Anschlusstreffer erzielt. Auf Zuspiel der beiden Neuzugänge Pauls Zvirbulis und Daniel Bodgziul gelingt das 1:3, ebenfalls in Überzahl - Marc Stüven sitzt derweil für den HSV auf der Bank. Kurz vor Ende des zweiten Drittel kann Pascal Heitmann den Vorsprung für die Gäste auf 1:4 ausbauen - es geht in die Pause.

Ließ sich der ECN im Mitteldrittel noch zu leicht die Scheibe abnehmen und versuchte es mit zu komplizierten Zügen, so kam für den Schlussabschnitt eine vollkommen andere Mannschaft aufs Eis: Pauls Zvirbulis versenkt in der 47. Minute zum 2:4-Anschlusstreffer, danach stellt erneut Alexander Schier den alten Abstand wieder her. Unter der Führung von Coach Andris Bartkevics dreht der ECN mächtig am Tempo und startet eine furiose Aufholjagd - erst verkürzt Mikhail Berezhnoi in der 58. Minute zum 3:5, dann schiebt Christian Synowiec etwas mehr als eine Minute später zum 4:5 nach.

Allerdings kann der ECN trotz sechstem Feldspieler und nur vier Hamburgern (HSV-Spieler Marc Stüven saß für eine Spielverzögerung erneut auf der Strafbank) nicht mehr den Ausgleich erzielen - die Partie endet letztlich mit 4:5 für den HSV, die große Leistung der Nordhorner wird zum Schluss nicht mehr belohnt. Dennoch eine eindeutig starke Vorstellung der Regionalliga-Mannschaft, der durchgehende Rückstand hat das Team nur befeuert - und nicht demotiviert. Daran hatten auch die anwesenden Fans in der Halle großen Anteil, die in den letzten Minuten stehend jeden Zug zum Tor bejubelten und für mächtig Stimmung auf den Rängen sorgten.

Für den ECN geht es direkt weiter, am kommenden Samstag gastieren die Heidschnucken vom Adendorfer EC in Nordhorn: Um 19 Uhr startet am 20. Oktober die Partie, dann kämpft das Team von Andris Bartkevics erneut um die Punkte.

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