Durchwachsenes Wochenende für die Black Dragons

Erfurt mit weiteren NeuzugängenErfurt mit weiteren Neuzugängen
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Schwer zu knabbern hatten die Black Dragons Erfurt am vergangenen Wochenende an den Nachwirkungen des Gastspieles bei den Blue Lions Leipzig. Besonders im ersten Spiel des Wochenendes gegen den ECC Preussen Juniors Berlin machte sich dies bemerkbar. So fiel neben den gesperrten John Noob, Thomas Korte und Tim Donelly auch noch Zbynek Marak verletzt aus. Marak musste nach einem üblen Foul von Felsch am Wochenende doch passen, ein Einsatz wäre schlicht zu früh gekommen. So stand am Ende eine unerwartete 5:6-Niederlage.

Im Anfangsdrittel schien das Spiel noch seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Nach Treffern von Markus Schneider (5.), Rumid Masche (14.) und Dusan Halloun (16.) führten die Gastgeber bereits mit 3:0, begünstigt wurde dies durch eine schwache Leistung von Preussen-Keeper Guthke. Dieser wurde dann auch zum zweiten Drittel durch Leibrandt ersetzt, was der Defensivabteilung der Preussen deutlich mehr Sicherheit verlieh. Doch bereits hier machte sich zum Drittelende ein Kräfteabbau bei den Gastgebern bemerkbar. Dies verschlimmerte sich im Mittelabschnitt zusehends. Zunächst konnten die Hausherren noch auf den Berliner Anschlusstreffer von Michael Henk (33.) antworten und Dennis Schmunk stellte im Powerplay den alten Abstand wieder her (34.). In der Folgezeit mussten die Hausherren aber dann der dünnen Spielerdecke Tribut zollen. So kamen die Berliner durch 2 Treffer von Kay Hurbanek innerhalb von nur 37 Sekunden auf 3:4 heran. Im letzten Drittel versuchten die Black Dragons diesen ein Tore Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch dies gelang nur 4 Minuten. Dann schlug erneut Hurbanek zu und glich zum 4:4-Zwischenstand aus. In Überzahl spielend konnten die Hausherren in der 48. Minute durch Markus Schneider nochmals in Führung gehen. Doch beim ECC spielte ja noch Kay Hurbanek, der mit zwei weiteren Treffern die Erfurter Niederlage besiegelte.

Auch beim 2:1-Sieg gegen den Tabellenletzten SG Niesky/Weißwasser fehlten mit Donelly und abermals Marak wiederum zwei wichtige Stützen im Spiel der Drachen. Gerade der Ausfall von Marak wog besonders schwer, weil sich die Gäste vor allem auf die Defensive beschränkten. Mit diesem massiven Abwehrriegel hatten die Gastgeber so ihre liebe Mühe, so musste auch ein Powerplay für den ersten Treffer herhalten. Nachdem zunächst Greulich auf die Strafbank musste, fing sich Ivo Svatos nach einem überharten einsteigen gegen Rumid Masche noch eine Spieldauerstrafe ein. Dieses 5:3-Powerplay nutzte Drachenkapitän Florian Müller zum Führungstreffer (13.). Im weiteren Verlauf des Spieles überboten sich die Hausherren im Auslassen von Großchancen. So scheiterte zum Beispiel Vitali Geist an der Querlatte, während Masche, Halloun, Otte an Ronny Greb scheiterten, dieser ersetzte in der 23. Spielminute die verletzt ausgeschiedene Ivonne Schröder im Tor der Spielgemeinschaft. Beide Goalies der Spielgemeinschaft zeigten eine sehr gute Leistung und verhinderten mit tollen Paraden weitere Treffer der Gastgeber. So dauerte es bis zur 59. Spielminute, ehe Oliver Otte der zweite Erfurter Treffer gelang. Die Tornados nahmen nun ihren Goalie zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis und erzielten bei 6 gegen 5 noch den 1:2-Anschlusstreffer, dieser kam aber mit noch 16 Sekunden Restspielzeit zu spät. So konnten die Hausherren, wenn auch knapp, mit 2:1 die Oberhand behalten.

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