Durchschnittliche Leistung reichte

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Eine

durchschnittliche Leistung genügte dem Neusser EV, um sich gegen den

Königsborner JEC mit 7:0 (1:0, 3:0, 3:0) durchzusetzen. Highlights waren die

vier Tore des als Stürmer eingesetzten Ronny Sassen und der zweite Shut-out von

Dennis Kohl, der stärker gefordert wurde, als es das Ergebnis aussagt. Mit der

Empfehlung von acht Siegen in Folge reist der NEV nun zum nächsten Spitzenspiel

nach Dortmund. Für Verwunderung auf der Tribüne sorgte Trainer Andrej Fuchs, der

nur acht Stürmer - und damit nicht einmal drei Reihen - aufstellen konnte.

Wurden zuletzt noch Max Rejhon oder Gilbert Schröder in die Offensive beordert,

so durfte sich diesmal Kapitän Ronny Sassen in der zweiten Reihe versuchen.

Spätestens nach sieben Minuten war klar, dass die ungewöhnliche Maßnahme von

Erfolg gekrönt würde. Nach schöner Vorarbeit von Lutz Klauck brachte der

KIapitän sein Team mit 1:0 in Führung. Ansonsten bot das Auftaktdrittel wenig

Höhepunkte, da die Neusser gegen sich auf die Defensive konzentrierenden Gäste

die nötige Durchschlagskraft vermissen ließen. Dies sollte sich zu Beginn des

zweiten Abschnitts ändern, in dem Daniel Hatterscheid und Boris Fuchs per

Doppelschlag auf 3:0 erhöhten. Auch die junge Königsborner Mannschaft

entwickelte mit fortlaufender Spieldauer immer mehr Offensivdrang, doch

spätestens bei Torhüter Dennis Kohl fanden die Konter des Tabellenneunten einen

unvollendeten Abschluss. Auf der anderen Seite zeigte sich Ronny Sassen erneut

in Torlaune, der bei einem Unterzahl-Gegenzug mit einem platzierten Schuss Unnas

Torhüter Kuchnia keine Abwehrchance ließ. Während auf Neusser Seite Rafael

Jedamzik wegen einer Erkältung in der Kabine blieb, wechselten die Gäste nach

der zweiten Pause ihren Torhüter. Doch auch Christoph Golks konnte die

Sassen-Show nicht beenden, im Stile eines Torjägers erhöhte er auf 6:0 (43.,

45.). Immerhin konnte der Torhüter später einen Penalty von Sassen parieren,

nachdem zuvor Tim Linke regelwidrig mit einem Stockwurf versucht hatte, eine

Torchance zu vereiteln. So blieb Evgenij Kozhevnikovs Treffer zum 7:0 der letzte

Torerfolg an diesem Abend. Die Gäste warfen in der Schlussphase noch einmal

alles nach vorne, um zum Ehrentreffer zu kommen, wurden aber für ihre Bemühungen

nicht belohnt. Selbst während einer fast zweiminütigen 3:5-Unterzahl ließ sich

Dennis Kohl nicht bezwingen, der erneut eine starke Vorstellung zeigte und sich

mit einigen Glanzparaden den zweiten Shut-out sicherte. Tore: 1:0 (7:39) Sassen

(von der Heiden, Klauck), 2:0 (21:01) Hatterscheid (Kozhevnikov, Fuchs), 3:0

(23:26) Fuchs (Hatterscheid, Schröder), 4:0 (35:00) Sassen (Klauck, von der

Heiden/4-5), 5:0 (42:05) Sassen (von der Heiden, Klauck), 6:0 (44:55) Sassen (Klauck,

von der Heiden), 7:0 (46:10) Kozhevnikov (Hatterscheid, Fuchs). Strafen: Neuss

22, Königsborn 8. Zuschauer: 198.

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...

Spitzenspiel steht an
Salzgitter Icefighters empfangen Schönheide

​Wenn es am Sonntag (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterru...

Starker Fight nicht belohnt
Hamburger SV verliert auch zweites Spiel der Meisterrunde

​Es hat nicht sollen sein: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch steht der Hamburger SV auch weiterhin ohne Punkte in der Verzahnu...