Durch Strafen selbst geschlagen

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Das Spiel gegen die Crocodiles Hamburg sollte für den Berliner SC endlich wieder einen Sieg bringen. Es wurde keiner und daran war man - mal wieder - selbst schuld. Der Schlittschuh-Club unterlag mit 5:6 (1:1, 1:4, 3:1). Der Club lief erstmals mit Neuzugang Niko Thielsch auf, der eindeutig eine Bereicherung für den Berliner Sturm ist. Das erste Drittel verlief recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Crocodiles. So war es auch nicht überraschend, dass Michael Bärbock die Gäste in der zehnten Minute in Führung brachte. Beide Teams hatten im Verlauf des ersten Drittels noch einige Torchancen, eine Chance des Clubs konnte Stephan Scheerer zum Ausgleich nutzen (19.). Dass die Hamburger das zweite Drittel mit 4:1 gewinnen konnten, lag zum einen an einem tollen Hamburger Powerplay. Vier Gelegenheiten hatten die Gäste, drei wurden durch Marc Lüders (28.), Stefan Gebauer (30.) und Johann Pawletta (36.) genutzt. Das vierte Hamburger Tor erzielte Michael Bärbock (32.). Den Treffer für den Club erzielte Neuzugang Niko Thielsch. Im letzten Drittel drehte der Club noch einmal auf. Lohn dafür zunächst das 3:5 in Unterzahl durch Marco Mund (50.). Drei Minuten später verkürzte Maksim Cepik dann sogar auf 4:5. Und erneut drei Minuten später war er wiederum Niko Thielsch, der in Überzahl den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Am Ende jubelten dann aber doch die Gäste. Stefan Gebauer war drei Minuten vor Ende der Partie für die Crocos erfolgreich. Und natürlich fiel auch dieser Treffer bei (doppelter) Hamburger Überzahl. Die Versuche des Clubs noch zum Ausgleich zu kommen, blieben erfolglos.

Eine Niederlage, die vermeidbar war. Allein das Strafenverhältnis (32 Club, 16 Hamburg) zeigt, woran Trainer Erwin Jaworowski in nächster Zeit arbeiten muss.

Tore: 0:1 (9:22) Bärbock (Kettler, Schreier), 1:1 (18:19) Scheerer (Gregg), 1:2 (27:47) Lüders (Santos, Meyer/3-5), 1:3 (29:56) Gebauer (Meyer, Pawletta/4-5), 1:4 31:58 Bärbock, 2:4 (33:10) Thielsch (Jurczok, Scheerer), 2:5 (35:38) Pawletta (Meyer, Gebauer/4-5), 3:5 (49:11) Mund (Gregg/4-5), 4:5 (52:39) Cepik (Rogosch), 5:5 (55:01) Thielsch (Lefelmann, Gregg/5-4), 5:6 (56:50) Gebauer (Pawletta/3-5). Strafen: Berlin 32 + 10 (Scheerer), Hamburg 16 + 10 (Asmuß) + 10 (Meyer). (nstramm – Radio Eiskalt)

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