Dukes werden in Tabelle durchgereicht

Dukes werden in Tabelle durchgereichtDukes werden in Tabelle durchgereicht
Lesedauer: ca. 1 Minute

In einem sehr schnellen Spiel zeigten die Dukes nach zuletzt vier Niederlagen durchaus positive Ansätze und gingen schon in der dritten Minute durch Gaitantzis in Führung. Doch das druckvolle Forechecking der Herforder provozierte einige Unsicherheiten in der sonst so verlässlichen Defensive der Dukes. So kam es reihenweise zu einigen haarsträubenden Abspielfehlern im Aufbauspiel der Gastgeber. Zunächst konnte Doroschenko im Tor noch größeres Unheil verhindern. Doch bei einem 5:3-Überzahlspiel der Herforder war er dann letztlich auch machtlos, und Keller konnte ausgleichen. Nur drei Minuten später hatten die Dukes wieder alle Trümpfe in der Hand, als nun zwei Herforder auf der Strafbank saßen. Doch einen leichtfertigen Pass an der blauen Linie im Überzahlspiel der Dukes fing erneut Herfords Keller ab, und mit einem schnellen Break bezwang er Doroschenko. So stand es, trotz gefälligem Spiel der Dukes nach 1:2 nach 20 Minuten.

Auch der zweite Spielabschnitt begann recht positiv. Darmstadts Lehmann nutzte ein tolles Zuspiel von Parejo, umkurvte die halbe Herforder Hintermannschaft, und netzte unhaltbar mit der Rückhand ein. Der Jubel über den Ausgleich und diesen sehenswerten Treffer war wohl zu überschwänglich, denn schon im Gegenzug legte Mc Kague wieder ein Tor vor. Ab nun spielte nur noch Herford. Die Fehler in der Darmstädter Hintermannschaft nahmen eher noch zu und Herford kam zu drei weiteren Toren durch Preuße, Mc Kague und Johannhardt.

Mit vier Toren Rückstand starteten die Dukes im letzten Drittel eine fast aussichstlose Aufholjagt. Aber Herford verteidigte clever und verwaltete den Vorsprung. Zwar waren Wehner (46.) und Peters (54.) nochmals für die Dukes erfolgreich, doch trotz einer nochmaligen doppelten Unterzahl der Gäste in der Schlußphase des Spiels reichte es nicht mehr zu einer Überraschung. Das 4:6 geht soweit in Ordnung, da die Dukes trotz optischer Unterlegenheit nie aufgaben und verdient zu vier eigenen Toren kamen. Zwar konnte Gerd Engler für die Dukes auflaufen, aber Bernecker und besonders auch Lingenfelser wurden im Sturm schmerzlich vermisst, denn einige hochprozentige Torchancen konnten im Spiel nicht verwertet werden. An den Reaktionen der Spieler während und nach dem Spiel konnte man auch ablesen, dass sich das Team von Trainer Nicholas deutlich mehr vorgenommen hatte.

Am kommenden Sonntag findet das nächste Heimspiel statt. Gegner ist dann Herne. Das Team aus dem Ruhrgebiet ist trotz des Sieges der Dukes im Hinspiel sicherlich auch kein Aufbaugegner.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!