Dukes verlieren Anschluss an Platz vier

Dukes verlieren Anschluss an Platz vierDukes verlieren Anschluss an Platz vier
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Gegen das favorisierte Team aus dem Ruhrgebiet war es dabei hauptsächlich Torwart Doroschenko zu verdanken, dass es nach dem ersten Drittel nur 1:0 für Herne stand. Nach vielen Glanzparaden war es Höveler, der den Torwart der Dukes erstmalig in der 17. Minute überwinden konnte. Darmstadt hatte besonders in der Anfangsphase gute Chancen, scheiterte aber regelmäßig an Kornewald im Tor der Herner. Positiv auch der erste Einsatz von Robin Lehmann bei den Dukes. Ihm merkte man zwar seinen Trainingsrückstand an, doch zeigte er auch in einigen Situationen seine Übersicht und technischen Fähigkeiten. In den kommenden Partien dürfte Lehmann sich noch als sehr wertvoll erweisen.

Das zweite Drittel sah noch stärker aufspielende Gäste und wiederum war es letztlich Doroschenko, der die Dukes bis zur 32. Minute im Spiel hielt. Dann war auch er gegen den Schuss von Hernes Proyer machtlos. Wenn man dem Spiel der Dukes an diesem Abend etwas Positives abgewinnen wollte, so war es das Unterzahlspiel. Obwohl häufiger mit ein oder sogar zwei Spielern weniger auf dem Eis stand, war Herne nicht in der Lage diesen Vorteil direkt zu nutzen.

Es dauerte daher bis zur 45. Spielminute, ehe erneut Höveler zum 3:0 traf. Eigentlich hatten die Zuschauer die Dukes zu diesem Zeitpunkt schon abgeschrieben. Herne war klar überlegen und nur Doroschenko hielt sein Team im Spiel und das Ergebnis im erträglichen Rahmen. Etwas Hoffnung keimte auf, als Benedikt Peters die Dukes auf 1:3 in der 49. Minute heran brachte. Doch der nun einsetzende Offensivdrang der Darmstädter wurde von Herne bitter bestraft und Miettinen, Louven und erneut Höveler sorgten für den in dieser Höhe verdienten 6:1-Sieg.

Da Darmstadts Mitkonkurrent Dinslaken im Spiel gegen Neuwied einen Punkt ergattern konnte, muss man die Hoffnung der Dukes auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde realistischerweise weiter zurückschrauben. Sieben Punkte Vorsprung aufzuholen, dürfte bei noch fünf zu spielenden Partien schwer werden.

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