Drachen erkämpfen zwei Punkte bei FASS

Erfurt mit weiteren NeuzugängenErfurt mit weiteren Neuzugängen
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Mit zwei Punkten im Gepäck konnten sich die stark ersatzgeschwächten Black Dragons Erfurt (neben Dennis Schmunk fiel kurzfristig auch noch Rumid Masche aus) am frühen Sonntagabend auf den Heimweg in die Thüringer Landeshauptstadt machen. Mit dem 4:3-Auswärtssieg nach Penaltyschießen konnten sich die Erfurter erfolgreich für die kürzlich erlittene 4:6-Heimniederlage gegen FASS revanchieren. Allerdings haderten die Thüringer mit der Schiedsrichterleistung und monierten die Spieldauerstrafen gegen Donnelly und Korte als völlig überzogen.

Im ersten Drittel spielte sich die Partie meist in der neutralen Zone ab. Beide Teams konnten sich zwar die ein oder andere Chance erarbeiten, doch konnte zunächst keine genutzt werden. So dauerte es bis zur 20. Spielminute, ehe ein Tor fiel, Fabio Patrzek konnte die Akademiker zunächst in Führung schießen. Doch die Antwort der Gäste erfolgte prompt und so konnte Zbynek Marak nur 30 Sekunden später ausgleichen

Im Mittelabschnitt kam es zunächst zur Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Tim Donnelly. Wegen „Stockschlags mit Verletzungsfolge“ wurde Donnelly zum duschen geschickt. „Tatsächlich jedoch wurde Roman Gries vom eigenen Mitspieler umgefahren und vollführte danach eine gekonnte Schauspieleinlage“, so die Black Dragons in ihrer Pressemitteilung. Nachdem auch die Gastgeber zwei Strafen kassierten, konnten die Erfurter trotzdem in Überzahl agieren und durch Marak die 2:1-Führung erzielen. Innerhalb von gut 60 Sekunden konnten die Gastgeber diesen Rückstand allerdings in eine Führung umwandeln. Zunächst traf Doug Murray in Unterzahl und dem ließ James Brown noch das 3:2 folgen. Damit allerdings noch nicht genug. Denn auch Thomas Korte musste vorzeitig das Eis verlassen. Trotz der erneuten Überzahl konnten die Gastgeber kein Kapital daraus schlagen und es blieb beim 3:2 bis zur zweiten Pause.

Im letzten Spielabschnitt stemmten sich die Black Dragons nun vehement gegen die drohende Niederlage. Nachdem nun nur noch drei gelernte Verteidiger zur Verfügung standen, wechselten sich fortan Robert Zander und Oliver Otte als vierter Verteidiger ab. Die Umstellung auf zwei Reihen brachte Erfolg. Immer wieder drängten die nun wie aufgedreht spielenden Drachen die Akademiker in ihr eigenes Drittel und schnürten sie dort ein. So war der verdiente Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Nach 51 Minuten war es dann soweit. Der wiedergenesene Vitali Geist traf zum 3:3-Ausgleich. Marak machte den Sieg im Penaltyschießen perfekt.

Tore: 1:0 (19:01) Patrzek (Leciejewski), 1:1 (19:37) Marak (Otte, Korte), 1:2 (28:02) Marak (Noob, Korte/4-3), 2:2 (30:29) Murray (Nicholson/4-5), 3:2 (31:38) Brown (Leciejewski), 3:3 (50:17) Geist (Müller, Johannhardt), 3:4 (60:00) Marak (entscheidender Penalty). Strafen: Berlin 16 + 10 (Leciejewski), Erfurt 20 + 10 (Nickel) + Spieldauer (Donnelly) + Spieldauer (Korte). Zuschauer: 291.

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