Dinslakener Kobras siegen im Kreis- und Bruderduell

Dinslakener Kobras siegen im Kreis- und Bruderduell Dinslakener Kobras siegen im Kreis- und Bruderduell
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Auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte, siegten die Kobras gegen den Underdog aus Moers hochverdient. Bereits nach fünf Minuten brachte Evgenij Kozhevnikov die Kobras mit 1:0 in Führung. Tsvetkov hatte aufgrund der Sperre von Udo Schafranski für dieses Spiel die Reihen umgestellt und so spielte der Tscheche Nekvinda erstmals mit Kozhevnikov zusammen, was dem Spiel der Kobras sichtlich mehr Torgefährlichkeit verlieh. In der 17. Minute war es dann soweit und Nekvinda netzte mit einem schönen Schlenzer zum 2:0 ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.

Aufgrund der schnellen Gegentore aus den letzten beiden Spielen, die jeweils im zweiten Drittel vielen, ging das Team um Kapitän Dirk Schmitz mit einem mulmigen Gefühl in den zweiten Spielabschnitt. Doch sollte dieses Gefühl nicht lange anhalten, denn in der 22. Minute erhöhten die Kobras durch Dominick Spazier, der an diesem Abend gegen seinen für Moers auflaufenden Bruder Benjamin Spazier antreten musste, auf 3:0. Nur vier Minuten später war es dann wieder Jan Nekvinda, der zum 4:0 traf. Moers wehrte sich nach Kräften und hatte durch die 100-fache Nationalspielerin Sarah Weyand die größte Torchance für ihr Team an diesem Abend, die aber Kobra-Torwart Dennis Rudolph zu vereiteln wusste. In der 38. Minute traf stattdessen Tim Cornelißen in Überzahl zum 5:0 für Dinslaken.

Eigentlich hatten die Fans der Kobras im letzten Drittel noch mehr Tore ihrer Mannschaft erwartet, doch scheiterten die Dinslakener immer wieder am guten Gästetorwart. Letztendlich war die Mannschaft aber auch darauf aus den zuletzt mit Gegentoren gebeutelten Rudolph in diesem Spiel die Null zu schenken, was ihr durch eine konzentrierte Defensivarbeit auch gelang.

Nach der Schlusssirene hatten die Kobras, auch wenn der Sieg hätte wesentlich höher ausfallen müssen, allen Grund zufrieden zu sein. Das Kreisderby wurde gewonnen, im zweiten Drittel brach das Team nicht wieder ein, Dominick Spazier war klarer Sieger im Bruderduell und Dennis Rudolph musste kein einziges Mal hinter sich greifen.

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