Die Weste des HSV bleibt weiß5:1-Erfolg gegen den Adendorfer EC

Robin Richter brachte den HSV in Führung. (Foto: Wolfgang Lange/Hamburger SV)Robin Richter brachte den HSV in Führung. (Foto: Wolfgang Lange/Hamburger SV)
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Eine wichtige Entscheidung fiel bereits vor dem Spiel: Jugendkoordinator Dominik Döge übernimmt ab sofort auch das Amt des Ligatrainers. Der bisherige Chefcoach Robert Busche ist beruflich zu stark eingespannt und muss eishockeytechnisch erheblich kürzer treten.

Den neuen Jungcoach erwartete gleich eine anspruchsvolle Aufgabe, ging es doch im Heimspiel gegen den alten Rivalen aus Adendorf, der sich zur aktuellen Saison deutlich verstärkt hat. Das Team aus  der Nordheide begann die Partie dann auch selbstbewusst und physisch präsent und konnte den HSV durchaus beeindrucken, so dass das 0:0 nach dem ersten Drittel dem Spielverlauf entsprach. Im zweiten Abschnitt besann sich der HSV seiner Tempovorteile in Schlüsselsituationen – zwei Mal Robin Richter sowie Kapitän Marcel Schlode mit einem abgefälschten Distanzschuss sorgten für eine 3:0-Führung zur zweiten Sirene. Diese hätte zu Beginn des letzten Drittels in Überzahl weiter ausgebaut werden können – aber wie bereits vergangene Woche im Pokal kassierten die Rautenträger einen Shorthander. Glücklicherweise konnte der AEC daraus kein weiteres Kapital schlagen sondern schwächte sich durch Strafzeiten selbst – eins der daraus folgenden Überzahlspiele nutzte Jannik Höffgen nach feiner Kombination mit Marcel Schlode zum 4:1, nach dem 5:1 durch Marc Stüven war die Partie endgültig entschieden.

Eine konzentrierte Vorstellung des HSV im ersten Spiel unter Domink Döge und im ersten Match ohne den verletzten Lukas Turek – das Team scheint endgültig im Ligamodus angekommen zu sein. Beim AEC werden vor allem die Kontingentspieler noch zulegen müssen. Was Schlüsselspieler leisten können zeigte gestern einmal mehr HSV-Topscorer Pascal Heitmann, der zu allen fünf Toren jeweils eine Vorlage beisteuerte.