Die Special Teams machten den UnterschiedDinslakener Kobras

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Mit einer guten und disziplinierten Leistung wartete das Tsvetkov-Team gegen den Oberliga-Absteiger auf. Im Eröffnungsdrittel gaben beide Trainer wohl die Marschroute aus, vorrangig Fehler in der Defensive zu vermeiden und so ergaben sich beidseitig keine übermäßig vielen Torchancen. Die  Mannschaften neutralisierten jeweils die Angriffsbemühungen ihres Gegenübers frühzeitig. Das Spiel lebte bis zur Drittelpause von der Spannung des knappen Ergebnisses.

Im Mittelabschnitt bekamen die Kobras ihre Gäste aus dem Siegerland mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff und erarbeiten sich nun langsam auch die Mehrzahl der Tormöglichkeiten.Trotzdem fiel das 1:0 für die Hausherren überraschend, da in Unterzahl. Als Kobra-Stürmer Kevin Krolak für zwei Minuten in der Kühlbox saß, schickten bei einem Konter Marco Peisker und Sebastian Haßelberg Jan Nekvinda auf die Reise und der ließ sich diese Chance nicht entgehen und verlud den Gäste-Torhüter Nils Isselhorst in der 25. Minute zum neuen Spielstand 1:0. Einen numerischen Unterschied nutzen die Hausherren auch beim 2:0. Allerdings befanden sie sich diesmal in einer 5:4 Überzahl, als Blueliner Rihards Grigors mit einem satten Schuss in der 30. Minute in die Maschen traf.

Die Dinslakener hätten bei weiteren vier Überzahlsituationen bis Spielende eigentlich den Sack zumachen können, doch immer war irgendwie ein gegnerisches Körperteil oder Ausrüstungsstück im Weg oder man agierte selber zu umständlich. Und so bekamen die Gäste nochmal die Gelegenheit, das Spiel spannend zu machen. Als sie kurz vor Spielende ihren Torhüter vom Eis nahmen und einen Moment später Rihards Grigors auf der Strafbank platznehmen musste, nutzten sie die doppelte Überzahl elf Sekunden vor Spielende zum 2:1-Anschlusstreffer. Mehr sollte ihnen aber nicht gelingen und über die gesamten 60 Minuten betrachtet gingen die Kobras auch verdient als Sieger vom Eis. Auch wenn es zum Schluss nochmal eng wurde.

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