Die Rückkehr des Doug Murray

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Es ist so etwas wie die Heimkehr des verlorenen Sohnes. Sicher, Potac, Vanek, Waldner und die weiteren aktuellen Wölfe-Spieler haben längst die Herzen der Fans im Sturm erobert, doch bei einem gerät der Harzer Eishockeyfan noch immer besonders in Verzückung: Doug Murray, Kanadier, Stürmer und Lichtgestalt des Braunlager Eishockeys. Anfang der 90er wechselte der Angreifer aus dem Mutterland des Eishockeys in den Harz. Und fast untrennbar ist mit seinem Namen der Aufstieg des damaligen EC Braunlage und später des EHC Braunlage verbunden. Braunlage, das waren Murray und Mark Mahon, sein kongenialer Sturmpartner.

Am Freitag ab 20 Uhr steht nun also die Rückkehr von Doug Murray auf das Braunlager Eis an. Nicht jedoch für die Wölfe, sondern für den Gegner der Harzer, FASS Berlin. Nach seiner Zeit in Braunlage und einigen Jahren in Bad Nauheim wechselte Murray nämlich über die Stationen Preussen Berlin und Crimmitschau nun zu den Freien Akademikern. Wie es sich für den Vollblutstürmer gehört, führt er dort die Scorerliste an. Und natürlich war es auch Murray, der im ersten Vergleich mit den Wölfen den entscheidenden Treffer zum Heimsieg der Berliner erzielte.

Diesmal soll der Spieß jedoch umgedreht werden, die Punkte am Wurmberg bleiben. Dabei müssen die Wölfe allerdings an die starken bisherigen Heimauftritte anknüpfen. Denn nicht nur Murray gilt es bei den Berlinern zu beachten. Auch der Deutsch-Kanadier Neale Schönfeld hat reichlich höherklassige Erfahrung. Dazu gesellen sich junge Talente wie Mark Fritschken und Dennis Thielsch, die schon kräftig gescort haben. Auch die Abwehr der Bundeshauptstädter muss erst einmal überwunden werden. Der Alt-Internationale Marco Rentzsch und der Kanadier Blair Nicholson haben bisher gute Arbeit verrichtet und sind auch offensiv gefährlich. Mit Jim Brown hat vor kurzem ein weiterer am Wurmberg gut bekannter Kanadier bei den Berlinern angeheuert. Ziel an diesem Wochenende sind für die Wölfe jedoch nicht nur die drei Heimpunkte, auch auswärts wird ein Sieg angestrebt. Gepunktet werden muss dafür beim Schlusslicht, der SG Niesky/Weißwasser.

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