Die erste Niederlage

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Nach sieben Siegen in Folge musste der EHC Dortmund im Regionalliga-Pokal die ersten Punkte abgeben und unterlag beim ESC Trier mit 4:5 (2:1, 2:1, 0:2, 0:1) nach Penaltyschießen. Dabei sah es nach zwei Drittel durchaus nach einem weiteren Erfolg der Elche aus, denn beide Abschnitte wurden jeweils mit 2:1 gewonnen. Im Schlussabschnitt aber dominierten die Huskys von der Mosel und kamen zum 4:4-Remis. Der anschließende Wettbewerb um den Zusatzpunkt ging eindeutig zugunsten der Gastgeber aus, die drei Penaltys verwandelten. Beim EHC traf niemand.

Von Beginn an zeigte es sich, dass die Gastgeber darauf aus waren Revanche zu nehmen für die 3:6-Niederlage vor gut einer Woche an der Strobelallee. Vor allem die erste Reihe der Husky's mit Kevin Saville, Anton Bauer und Willi Hamann fuhr immer wieder gefährliche Konter auf das von Frank Pribil gehütete Tor der Elche. So fiel dann auch das 1:0 in der siebten Spielminute durch diese Formation (wie auch alle weiteren Trierer Treffer). Trotz einer leichten Überlegenheit kam der EHC erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts zu seinen Toren. Youngster Christian Lotte nahm in der 16. Minute einen klugen Pass von Jan Baron auf und markierte den Ausgleich, Verteidiger-Partner Carsten Plate verwandelte einen Abpraller zum 1:2 in der 19. Minute. Im zweiten Abschnitt nahmen die Elche das Spiel fester in die Hand und erhöhten durch Pierre Schulz in der 23. Minute auf 1:3. Zwar verkürzte Trier in der 28. Minute in Überzahl auf 2:3 (wobei nur wenige den Puck wirklich hinter der Linie und nicht an der Latte sahen), aber erneut Pierre Schulz stellte in der 31. Minute mit dem 2:4 den alten Abschnitt wieder her. Das war es dann aber auch für die Elche, bei denen es an mannschaftlicher Geschlossenheit und Laufbereitschaft mangelte. Und auch an der Konzentration haperte es, denn Trier kam mit noch mehr Einsatz aus der zweiten Pause und erzielte bereits in der 42. Minute den Anschlusstreffer zum 3:4. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, zweimal war der Puck im Tor der Huskys, Anerkennung fand dies aber wegen verschobenen Gehäuses jeweils nicht. Stattdessen fiel in der 51. Minute der Ausgleich der Gastgeber zum 4:4. Das abschließende Penaltyschießen dauerte nur drei Durchgänge. Dabei trafen die Trierer Kevin Saville, Ronny Hähnel und Thomas Barth, die Schützen der Elche gingen leer aus. Irgendwie bezeichnend für diesen Sonntagabend, an dem mehr drin gewesen wäre, ohne damit den Erfolg der Gastgeber schmälern zu wollen. Aber vielleicht war nach den bisherigen leichten Siegen in der Pokalrunde dieser Dämpfer notwendig.

Am kommenden Wochenende treten die Elche zweimal auf eigenem Eis an. Zuerst am Freitag um 20 Uhr gegen Bergisch Gladbach, zwei Tage später am Sonntag um 19 Uhr gegen Moers. Dies ist zwar das Auswärtsspiel des EHC, es wird aber ebenfalls im Eissportzentrum an der Strobelallee ausgetragen.

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