Deutlicher Wölfesieg gegen harmlose Falken

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Wohl kaum ein EHV-Anhänger hatte nach den beiden klaren Siegen gegen den Berliner SC damit gerechnet, dass auch der EHC Jonsdorf am Samstag ein harmloser und überforderter Sparringpartner für die Schönheider Wölfe werden sollte. Mit einer 18:1 (6:0, 5:1, 7:0)-Klatsche flatterten die Falken wieder Richtung Zittauer Gebirge und hinterließen vor rund 550 Zuschauern im Wolfsbau eine äußerst schwache Vorstellung gegen wie aufgedreht spielende Hausherren.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass der EHV keine Fragen offen lassen würde, welches Team wohl als Sieger das Eis verlassen sollte. Nach 16 Sekunden hatten die Falken zwar ihr erstes Überzahlspiel, doch nicht ein einziger Schuss verirrte sich in Richtung des Schönheider Gehäuses. Stattdessen liefen die Wölfe drei Konter und bekamen beim vierten Gegenstoß sogar einen Penalty zugesprochen. Zwar vergab Mike Losch diese gute Gelegenheit noch, aber ab der vierten Spielminute begann dann das muntere Scheibenschiessen auf das Tor der Gäste. Durch einen Doppelpack von Rückkehrer Sven Schröder (4./20.), sowie Toren von Marcus Maaßen (5.), Daniel Jun (17.), Sven Köllner (18.) und Robert Kase (20.) führten die Wölfe bereits nach dem ersten Drittel uneinholbar mit 6:0.

Auch im zweiten Drittel unverändertes Bild. Jonsdorf sah kaum einen Stich und auch der für Ivonne Schröder ins Tor der Falken gewechselte David Schulze bekam jede Menge Arbeit. Bei einem Gegentreffer durch Michal Pesek (31.) schraubte der EHV Schönheide das Ergebnis bis zur zweiten Pause durch Tore von Mix (22.), Schröder (24.), Reimann (26.), Jenka (32.) und Heumann (36.) auf 11:1 in die Höhe.

Im Schlussabschnitt durfte sich nun fast jeder Wolf einmal in die Torschützenliste eintragen. Sieben Mal klingelte es noch im Falkenkäfig, dann war die Lehrstunde für den Aufsteiger zu Ende.

Wie Jonsdorf muss auch der EHV dieses Spiel nun möglichst schnell zu den Akten legen, denn für die Wölfe steht am nächsten Samstag, 15. Dezember, ein ganz heißer Kampf auf dem Spielplan. Im ungeliebten Freiluftstadion trifft Schönheide dann auf die Tornados vom ELV Niesky, wobei die Wölfe unter der Woche zu eher ungewöhnlichen Trainingsmaßnahmen greifen werden, um sich optimal auf dieses sicher spannende Auswärtsspiel vorzubereiten. Unterstützt wird das Wölfeteam von schätzungsweise 50 bis 60 Fans, die erstmals in dieser Saison mit einem eigens organisierten Fanbus in die Lausitz anreisen werden.

Tore: 1:0 (3:08) Schröder (Jun, Kase/4-5), 2:0 (4:22) Maaßen (Losch, Mix), 3:0 (16:28) Jun (Engler, Jenka), 4:0 (17:32) Köllner (Mix, Losch), 5:0 (19:21) Kase (Mix, Losch), 6:0 (19:50) Schröder (Kase, Jun), 7:0 (21:39) Mix (Losch, Müller), 8:0 (23:33) Schröder (Jun, Kase/3-5), 9:0 (25:34) Reimann (Jun, Kase/5-4), 9:1 (30:22) Pesek (Schwerdtner, Havlik J./5-4), 10:1 (31:25) Jenka (Jun, Engler), 11:1 (35:53) Heumann (Jun, Jenka/4-5), 12:1 (43:16) Giesel (Kunzmann, Jordan), 13:1 (44:06) Kase (Jun, Kunzmann), 14:1 (51:49) Köllner (Maaßen, Losch/5-4), 15:1 (55:38) Maaßen (Kase, Jun), 16:1 (56:00) Losch (Heumann, Mix), 17:1 (56:49) Lenk (Jenka, Kunzmann), 18:1 (57:24) Jenka (Jun, Engler). Strafen: Schönheide 26, Jonsdorf 22. Zuschauer: 544.

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