Desolates erstes Drittel verhindert möglichen ErfolgEintracht Frankfurt

Desolates erstes Drittel verhindert möglichen ErfolgDesolates erstes Drittel verhindert möglichen Erfolg
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Ein Eishockeyspiel dauert in der Regel 60 Minuten – und es beginnt mit dem ersten Bully. Auch wenn solche „Weisheiten“ drei Euro ins Phrasenschwein kosten, ein Großteil der Eintracht-Eishockeyakteure schien diese Grundregeln beim Hessenligaspiel gegen die 1b-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim vergessen zu haben, denn im ersten Abschnitt waren die Spieler mit dem Adler auf der Brust nur physisch anwesend. Geistig schienen die Eintracht-Akteureschon unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen, denn was die SGE ablieferte, hatte mit einem geordneten Spiel rein gar nichts zu tun, folgerichtig konnten die Gäste aus der Wetterau schalten und walten wie sie wollten, und lagen nach der ersten Sirene mit 5:0 in Front. Einzig Goalie Michael Dolgner erreichte Normalform und ihm war es zu verdanken, dass die SGE nicht schon weit höher zurück lag. Die Kabinenpredigt von Coach Roger Nicholas fiel dann auch entsprechend laut aus, er schien seine Akteure aber erreicht zu haben, denn zum zweiten Drittel kehrte eine veränderte Eintracht aufs Eis zurück. Zwar konnten die Teufel noch auf 6:0 erhöhen, aber Christian Unger und Maurice Szczutowski verkürzten auf 2:6. Im Schlussdrittel konnte Sebastian Emde mit einem schönen Schlagschuss von der blauen Linie noch das dritte Tor erzielen, Nauheim hatte aber darauf eine Antwort und stellte den Vier-Tore-Abstand wieder her. Jo Brähler konnte mit einem Alleingang nochmals verkürzen, Nauheims Jens Fischer war es dann vorbehalten, den 8:4-Endstand herzustellen. Letztlich eine ärgerliche Niederlage, denn im zweiten und dritten Drittel war die SGE absolut gleichwertig, was auch die Drittelstände beweisen, lediglich ein katastrophales Eröffnungsdrittel verhinderte etwas Zählbares. Das nächste Meisterschaftsspiel (und das letzte der Vorrunde) findet am 13. Januar in Wiesbaden statt.

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