Debakel im Spitzenspiel für den RSC Darmstadt

Saisonauftakt unter neuem TrainerSaisonauftakt unter neuem Trainer
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Mit einem 4:10 (0:3, 4:4, 0:3)-Debakel endete das Spitzenspiel am Sonntagabend beim TSV Mainz für den RSC Darmstadt. Eine Woche nach der blamablen Heimniederlage gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1b zeigten die Spieler, dass sie aus dieser Niederlage anscheinend wenig gelernt haben. Dabei hatte die Mannschaft am Donnerstag beim Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (17:3) eine ordentliche Leistung gezeigt und schien auf dem Weg der Besserung. Aber wie schon gegen Bad Nauheim ließen die Spieler erneut Leistungsstärke und –willen vermissen. Wieder war Körperspiel oftmals ein Fremdwort.

So war es wenig verwunderlich, dass es nach dem ersten Drittel 3:0 für die Gastgeber stand. In der Pause nahm Trainer Lindenzweig dann einen Wechsel auf der Torhüterposition vor, für den glücklosen Matthias Fach stand fortan Eike Busch im RSC-Gehäuse. Aber auch er musste erstmal einen Gegentreffer zum 0:4 hinnehmen (25.). Kurze Zeit später kam doch ein Lebenszeichen der Darmstädter durch ihren Kapitän Philipp Roth, der den Treffer zum 1:4 markierte. Nun endlich waren die Spieler aus Südhessen anscheinend aufgewacht und versuchten noch, dem Spiel eine Wende zu geben. Als Jan Nissen (31.) mit einer schönen Einzelaktion auf 2:4 verkürzen konnte, war man im RSC-Lager guten Mutes. Allerdings waren diese sechs Minuten nur ein Strohfeuer, denn die Mainzer erhöhten bis zur 37. Minute auf 7:2. Wiederum Philip Roth sorgte für neue Hoffnung, als er in der 39. Spielminute goldrichtig stand, um auf 3:7 zu verkürzen. Nur 30 Sekunden später legte Marc Bernecker nach, so dass es zur Pause bei einem Rückstand von 4:7 wieder etwas besser für den RSC aussah. Doch das war es dann auch; Mainz legte im Schlussdrittel drei weitere Treffer nach.

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