Das war bitter

Vorteil PreussenVorteil Preussen
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Mit sage und schreibe 2:16 unterlag der ECC Preussen Juniors Berlin am Freitag beim Tabellenführer, den Blue Lions Leipzig. Die Lions waren klarer Favorit und es ging nur darum, die Niederlage in vertretbaren Grenzen zu halten. Die Lions ließen jedoch keine Zweifel offen, wer Herr im Hause ist und schon nach 3:36 Minuten stand es 3:0 für die Leipziger und die Preussen ahnten das Debakel. Mit dieser Niederlage stellten sie gleichzeitig einen weiteren Negativrekord auf, es ist die bisher höchste Niederlage einer Mannschaft in der Liga.

Der Torreigen ging munter weiter und am Ende des ersten Drittels hieß es 6:0. Nach der Hälfte der Spielzeit, beim Stand von 9:0, ließ sich Torhüter Björn Leonhardt auswechseln, doch auch der junge Jan Kremer konnte das Unheil nicht aufhalten. Kurz nach dem Wechsel gab es ein kurzes aufatmen bei den Preussen, da man doch noch das Tor treffen konnte, die Junioren Kim Krüger erzielten auf Vorlage von Marc Niedermeyer den Treffer für die Preussen zum 10:1. In der 45. Minute war es dann ebenfalls der Juniorenspieler Nico Jentzsch, der auf Vorlage seines Kapitäns Kay Hurbanek und Jan Schertz eine Ergebniskosmetik auf 12:2 herbeiführen konnte. Die Lions ließen nicht locker und schraubten auch kaum das Tempo zurück und setzten in der 55. Minute den Schlusspunkt zum 16:2.

Torschützen für die Lions waren dreimal Lars Hoffmann, je zweimal Michi Henk, Sebastian Lehmann und Daniel Bartell sowie Christopher Kasten, Michal Rohacik, Marcus Witting, Lars Müller, Florian Eichelkraut, Jiri Mikesz und Patrick Schmid.

Am Sonntag beim Lokalderby gegen FASS Berlin wird es dennoch spannend, die Akademiker unterlagen in Erfurt zwar nur 1:5, doch beide Mannschaften brennen auf Wiedergutmachung. Spielbeginn am Sonntag ist um 14 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion.

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