Das große Nord-Derby-Pokal-Wochenende

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Es ist wieder Derbyzeit. Am kommenden Wochenende gehen die Uhren im norddeutschen Eishockey wieder ein bisschen anders, denn die Adendorfer Heidschnucken stehen vor zwei Pokal-Spielen gegen den ewigen Rivalen vom EHC Timmendorfer Strand 06.

Am Freitag um 20 Uhr an der Ostsee und Sonntag um 19 Uhr im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion möchte der AEC versuchen, sich den ersten Teil der Derby-Krone wieder zu holen. In der letzten Saison konnte Timmendorf noch alle vier Spiele gegen Adendorf gewinnen und wurde, nachdem Adendorf dies ein Jahr zuvor gelang, zum König des Derbys gekürt. Und so völlig wehrlos werden sich die Beachboys den Titel nicht abnehmen lassen. Vier Regionalligaspiele absolvierte Timmendorf bisher und konnte alle Partien gewinnen. Mit nur drei Gegentreffern stellt Timmendorf wieder einmal die beste Abwehr der Liga. Auch was die Zusammenstellung des Kaders angeht hatten die Beach Boys vor der Saison ein gutes Händchen. Zwar wurden alle Rostocker „Leihgaben“ wieder zurück gegeben, doch mit den Kanadiern Alexandre Santos und Jeff Maronese konnte zwei Top-Spieler gewonnen werden. Des Weiteren kehrte Patrick Saggau aus Weißwasser zurück an den Strand. Zusammen mit den bekannten Akteuren Erich Dumpis, Korbinian Witting und Christian Herrmann stellen die Beach Boys zwei Top gefährliche Angriffsreihen, die zusammen mit den sich stets gut weiter entwickelnden Junioren Jason Horst und Kenneth Schnabel für viel Gefahr vor dem Adendorfer Gehäuse sorgen werden.

Die Heidschnucken stellen zurzeit das sportliche Gegenstück zu den Beachboys dar. Einen Fehlstart absolvierte der AEC in der Regionalliga und konnte bisher nur zwei seiner fünf Spiele gewinnen. Doch gerade im Derby sind die Heidschnucken immer besonders motiviert und möchten am Wochenende im Pokal beweisen, dass es auch besser geht. Wieder zum Kader stoßen werden die Verteidiger Michael Kratz und Wayne Gerth. Dagegen fallen Tim Exner (Sperre) und Enrico Vogt (Dienst) weiter aus. Fraglich ist auch noch der Einsatz von Matthias Hofmann, der sich zu Beginn des Spiels im Hamburg eine Verletzung zuzog.

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