Das Derby!

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Timmendorf kommt! Mehr bräuchte man eigentlich nicht über den nächsten Heimspielgegner des Adendorfer EC, am kommenden Freitag um 19 Uhr, sagen. Es ist das große Derby der Regionalliga Nord, welches die Fanlager beider Seiten polarisiert wie kein anderes. Laut Fanaussagen von der Ostsee, werden sich wieder rund 100 Schlachtenbummler der Beach Boys auf dem Weg in die Lüneburger Heide machen.

Sportlich gesehen geht es für den EHC Timmendorfer Strand fast nur noch um die Ehre, welche aber gerade bei diesem Duell immer groß geschrieben wird. Timmendorf ist als zurzeit Tabellenzweiter so gut wie sicher für die Meisterrunde qualifiziert und kann mit einem Sieg im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion fast schon dafür sorgen, dass der Erzrivale zur Meisterrunde nicht nach Timmendorf reisen darf. Die zu Beginn dieses Jahres stattgefundenen Partien der Beach Boys verliefen nicht ganz nach ihren Wünschen. Das Heimspiel gegen den Hamburger SV ging mit 2:3 verloren, die Partie in Wolfsburg musste wegen zu vieler kranker Spieler abgesagt werden und auch das Spitzenspiel bei den Harzer Wölfen am vergangenen Wochenende wurde mit 1:4 verloren.

Doch trotz dieser kleinen negativen Serie sollte besonderes Augenmerk auf Korbinian Witting von EHC Timmendorfer Strand gelegt werden. Witting ist derzeit mit 20 Treffern der „Torminator“ der Liga und wird zusammen mit seinen ebenfalls starken Mitspieler, wie z.B. der Neuseeländer James Trevena-Brown, versuchen wollen, die Adendorfer Abwehr zum schwimmen zu bringen.

Die Schmach der ersten beiden Partie vergessen machen, dies ist der Wunsch des Adendorfer EC. Zweimal traf man in dieser Saison auf die Timmendorfer und beide Spiele wurde verloren (2:4, 0:5). Noch in der vergangenen Spielzeit konnte man - inklusive der Testspiele - sechsmal gegen die Beach Boys gewinnen und wurde so der „König der Derbys“. Dass sich jetzt die Timmendorfer diesen Titel nicht an die Ostsee holen, dafür möchte ein AEC-Team sorgen, welches zurzeit eine Phase der Zufriedenheit durchmacht. Zwar liegt man immer noch auf dem nicht zur Meisterrunde berechtigten Platz fünf, doch die Erfolge gegen Wolfsburg und den HSV, sowie dem gutem Spiel gegen die Harzer Wölfe (2:5), zeigten eine deutliche Leistungssteigerung bei den Heidschnucken.

Zwei Heimspiel-Comebacks wird es an diesem Freitag im „heißesten Kühlhaus des Nordens“ geben. Matthias Hofmann ist nach längerer Verletzungspause wieder fit und auch Jacek Piechutta kann gesundheitlich sowie beruflich wieder für den AEC auf Torejagd gehen. Adendorfer EC gegen den EHC Timmendorfer Strand 06; oder auch kurz gesagt: Das Derby.