Darmstädter Führung rüttelte Pohlheim wach

Aufstiegsrunde zur Regionalliga erreichtAufstiegsrunde zur Regionalliga erreicht
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Der ERC Pohlheim marschiert mit großen Schritten in Richtung Aufstiegsrunde zur Regionalliga Hessen. Obwohl noch zwei Spieltage ausstehen, dürfte den Galloways mit einem Vorsprung von sechs Punkten und einem bemerkenswerten Torverhältnis von 58:9 der erste Platz wohl nicht mehr zu nehmen sein. An der Überlegenheit des ERC in der Gruppe A der Landesliga Hessen konnte auch die TSG Darmstadt 1b nichts ändern. Mit drei Punkten und einem klaren 13:1 (2:1, 7:0, 4:0) im Gepäck kehrten die Pohlheimer am Sonntag von ihrem Gastspiel in Darmstadt zurück.

Dabei sah es zu Beginn alles andere als nach einem eindeutigen Kräfteverhältnis aus. Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Kabine, erspielten sich schnell zahlreiche Chancen und gingen in der fünften Minute verdient mit 1:0 in Führung. Pohlheim kam fortan immer besser ins Spiel und schaffte in der neunten Minute den Ausgleich. Nach Pass von Martin Homola scheiterte Holger Pöritzsch zunächst am Darmstädter Schlussmann, der dann aber beim Nachschuss des mit aufgerückten ERC-Verteidigers Thorsten Becker machtlos war. Fünf Minuten später sorgte Martin Homola dann selbst für die bis dahin eher glückliche Führung der Gäste.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Galloways dann von Beginn an hellwach. Allen voran Holger Pöritzsch, der nach nur 41 Sekunden einen Darmstädter Querpass abfing, allein auf den Torhüter zulief und dann aber mustergültig auf Sturmkollegen Martin Homola ablegte, der zum 3:1 einschoss. Das schnelle Tor war für die TSG wohl der moralische Genickschlag, denn die Gastgeber fanden nun in keiner Phase mehr zum Elan der ersten Spielminuten und sahen einen Angriff nach dem anderen auf sich zukommen. Allerdings brauchte es gut zehn Minuten, bis Tobias Bartl einen sehenswerten Alleingang zum 4:1 abschloss. Der ERC schien sich eingeschossen zu haben und erhöhte bis zum Ende des zweiten Drittels durch Tore von Dominik Felsmann, Christoph Czech, Thorsten Becker und erneut Martin Homola auf 9:1. Dominik Felsmann (53.), zweimal Marco Hedtrich (55., 59.) sowie Martin Homola mit seinem fünften Tor (60.) sorgten im Schlussdrittel für den Endstand.

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