D’Antuono hält die Punkte fest

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Die Harzer Wölfe haben die schwere Auswärtshürde bei Tornado Niesky in der Meisterrunde der Regionalliga Nordost mit Bravour genommen. Dank eines glänzend aufgelegten Mario D’Antuono im Tor und einer effektiven Chancenverwertung nahmen die Harzer beim 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)-Erfolg die volle Punktzahl mit zurück in den Harz. Die Wölfe ließen sich dabei auch nicht von den ungewohnten Bedingungen im Nieskyer Freiluftstadion beirren, sondern hielten fast schon stur an ihrem „Spielplan“ fest.

In einem intensiv geführten Spiel dauerte es lange, ehe sich eine Mannschaft einen Vorteil erarbeiten konnte. So war es zunächst Mario D’Antuono im Wölfe-Tor, der das 0:0 mit starken Paraden festhielt. Mit fortwährender Dauer des ersten Drittels erkämpften sich die Harzer aber mehr und mehr Übergewicht. Das 1:0 durch einen Schlenzer von Florian Pedevilla genau in das Kreuzeck war somit die Folge (12.). In der 16. Minute jubelten die zehn mitgereisten Harzer Fans erneut, ein vermeintliches Tor von Peter Westerkamp fand jedoch keine Anerkennung.

Grund zum Freuen gab es dafür in der 25. Minute, als Benjamin Schulz mit seinem erstem Treffer im Wolfsdress auf 2:0 erhöhte. Nach dem Anschlusstreffer durch Ivo Svatos, der von der Strafbank kommend erfolgreich war (29.), gerieten die Wölfe gehörig unter Druck. Mit Glanzparaden in Serie hielt D’Antuono aber seine Kasten sauber und bewahrte die Harzer so vor dem Ausgleich.

Um so befreiender war da das 3:1, abermals durch Schulz, der aus der Drehung erfolgreich war (44.). Niesky drängte im Anschluss auf den Anschluss, fand aber kein Mittel, um D’Antuono zu überwinden. Auch in einer längeren doppelten Überzahl fand kein Schuss den Weg in das Tor der Harzer. Und als D’Antuono schließlich auch noch einen zweifelhaften Penalty gegen Josef Hudec parierte, war der Weg frei zu drei hart erkämpften Auswärtspunkten.

Tore: 0:1 (11:59) Pedevilla (Hiendlmeyer, Schock/5-4), 0:2 (24:20) Schulz (Salzmann, Elzner), 1:2 (28:36) Svatos (Leyva), 1:3 (43:59) Schulz (Eichler, Stütz). Strafen: Niesky 18, Braunlage 26. Zuschauer: 324.


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