Crusaders beerben sich selbst

3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim3:0-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim
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Der Herner EV 2007 sorgt selbst dafür, dass die Regionalliga NRW trotz des Aufstiegs in die Oberliga mit zwölf Mannschaften in die Saison 2008/09 gehen kann. Die 1b-Mannschaft der Crusaders nimmt den Platz des Teams von Krystian Sikorski ein.

„Nachdem alle anderen Vereine abgesagt hatten, fragte Ligenleiter Markus Schweer an, ob wir uns einen Verbleib in der Liga vorstellen könnten, indem unserer 1b-Mannschaft den Platz einnimmt“, blickt HEV-Geschäftsführer Matthias Roos auf die vergangenen Tage zurück. „Nach kurzer Beratung in unseren Gremien haben wir zugesagt. Die Finanzierung ergibt sich aus unserer Sicht durch die zu erwartenden Zuschauereinnahmen bei den Spielen gegen Dortmund, Essen und Ratingen von selbst.“

Die sportlichen Planungen sollen von Matthias Roos und dem Trainerstab in den kommenden Wochen gemeinsam erledigt werden. „Ich denke, die Mannschaft wird aus den älteren Spielern bestehen, die zukünftig nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft gehören, etwas älteren ehemaligen Herner Spielern sowie Mitgliedern der HEV-Nachwuchsteams. Außerdem ist geplant die bereits im letzten Jahr in der ersten Mannschaft aktiven Youngster hauptsächlich in der Regionalliga Spielpraxis sammeln zu lassen“, erläutert Roos weiter. „Außerdem sind wir offen für junge Spieler, die sich in einer reinen Amateurmannschaft für höhere Aufgaben empfehlen wollen. So wie Ratingen und Troisdorf auf Studenten aus Düsseldorf, Köln und Bonn setzen, hoffen wir, für Eishockeyspieler, die es an die Unis in Bochum oder deren Nachbarstädte verschlägt, ein attraktives Angebot machen zu können.“

Eigentlich hatten Landesverband und Vereine darauf gehofft, dass der SC Krefeld die Regionalliga komplettieren würde, aber die Seidenstädter sagten Mitte vergangener Woche ab. Als Folge vereinsinterner Streitigkeiten spielen sie jetzt sogar nur in der Bezirksliga. „Nachdem es von allen hinter Krefeld stehenden Clubs ein Nein gegeben hatte, waren wir dann irgendwann an der Reihe. Ich freue mich, dass wir uns so in den Dienst der anderen Vereine stellen können“, erklärt Roos.

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