Crocodiles entscheiden Stadtderby für sich

Saisonauftakt unter neuem TrainerSaisonauftakt unter neuem Trainer
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Am vergangenen Sonntag kam es zum ersten, lange erwarteten Vergleich der beiden Eishockeyvereine in Darmstadt. Viele Fans, Beobachter und Funktionäre hatten der Begegnung entgegengefiebert. Nach der Trennung in der Sommerpause und der schwierigen Saisonvorbereitung war die Anspannung auf dem Eis und auf den Rängen spürbar. Vor rund 400 Zuschauern standen sich die beiden Teams um 18 Uhr zum Eröffnungsbully dieses ersten Derbys – mal abgehen von Landesligspiel der beiden Reserven – gegenüber. 60 Spielminuten später stand der 8:2-Sieg des RSC Darmstadt Crocodiles gegen die TSG Darmstadt Stars fest.

RSC-Trainer Dorochtchenko konnte bis auf Crispin Heringer und Sebstian Erhart auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die Stars liefen erstmals mit den Neuzugängen Martin Homola (ERC Polheim) und Nikolas Fast (EG Diez/Limburg) auf, mussten jedoch auf den gesperrten Schuster und den verletzten Schmidt verzichten.

Die TSG hatte den besseren Start und kam nach nur 30 Sekunden zu einer ersten guten Möglichkeit. Danach waren jedoch die Crocodiles am Drücker und Almagro brachte das Team in der siebten Minute 1:0 in Führung. Die Stars standen meist tief im eigenen Drittel und versuchten schnelle Konter über den Tschechen Komarek. Mit Erfolg: Komarek glich in der zwölften Minute aus und brachte die Stars rund sieben Minuten später in Unterzahl sogar in Führung. Mit dem überraschenden Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.

Der Rückstand und die Kabinenansprache des Trainers schienen die Crocodiles aufgeweckt zu haben und im Mitteldrittel nahm der Druck auf das gegnerische Tor zu. Stars-Goalie Wich hatte jedoch einen glänzenden Tag erwischt und hielt sein Team weiter im Spiel. Ein erneutes Powerplay der Crocodiles brachte den Ausgleich durch Punga und den Knoten zum Platzen. Dennis Almagro drehte das Spiel innerhalb von 71 Sekunden mit zwei Toren zum 4:2. McShane erhöhte noch vor der Pause auf 5:2 und jetzt ließ der RSC nichts mehr anbrennen. Dominik Wich und die schlechte Chancenauswertung der Crocodiles verhinderten eine deutlichere Führung. Auch im Schlussdrittel blieben die Crocodiles Spiel bestimmend und erhöhten nach und nach durch Gaitantzis, Hofmann und Rückkehrer Martin Sasek auf den Endstand von 8:2.