Bulldogs verlieren hart umkämpftes Derby

Bulldogs gelingt Derbysieg im PenaltsyschießenBulldogs gelingt Derbysieg im Penaltsyschießen
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Am Samstag traf der Königsborner JEC in einem Vorbereitungsspiel auf den Iserlohner EC 1b. Das äußerst hart umkämpfte Derby gewannen die Sauerländer vor knapp 100 Zuschauern am Ende glücklich mit 5:4 (2:0, 2:1, 1:3). Die Bulldogs traten ohne ihre Stammkräfte Geddert, Cillik, Stetch und Picklyk an.

Die Gäste erwischten dabei einen Start nach Maß. Bereits nach acht Spielminuten ging die 1b-Vertretung der Iserlohn Roosters in Überzahl mit in Führung. Auch die 2:0-Pausenführung resultierte aus einem erneuten Überzahltor der Iserlohner.

Auch im zweiten Drittel spielten die Bulldogs lange in Unterzahl. Eine Disziplinarstrafe gegen A. Kuchnia wegen eines Checks von hinten und eine Disziplinarstrafe gegen Buchwitz wegen Reklamierens, Buchwitz hatte den Schiedsrichter mehrfach daraufhingewiesen, dass die Roosters rund 20 Sekunden mit einem Spieler zu viel auf dem Feld gespielt hatten, waren die negativen Höhenpunkte bis zur Hälfte des Spiels. Iserlohn erhöhte in der 24. und 25. Spielminute, natürlich wieder in Überzahl, auf 4:0. In der 33. Spielminute fiel dann der verdiente Anschlusstreffer zum 1:4. Kai Domula hämmerte die schwarze Hartgummischeibe aus halbrechter Position.

Das letzte Drittel war, was die Strafe anging, ausgeglichen. Und so lief dann auch das Spiel. Das Spiel, das Iserlohn bis zur 40. Spielminute dominierte, drehte sich nun langsam zu Gunsten der Bulldogs. Endlich war auch die nötige Laufbereitschaft zu erkennen. Nach dem zwischenzeitlichen 5:1 für Iserlohn verkürzte Kai Domula in der 48. Spielminute mit seinem zweiten Treffer auf 2:5. Nur ein paar Minuten später, die Stadionuhr zeigte gespielte 53:53 Minuten an, verkürzten die Bulldogs erneut. Der Torschütze zum 3:5 hieß erneut Kai Domula. Domula schoss diesmal verdeckt von der linken Angriffseite auf das Iserlohner Tor. Der Puck schlug oben im Winkel ein. In der 59. Spielminute parierte KJEC-Torhüter Hoffmann einen Penalty von Iserlohns Gastspieler Karl Jasik. Die Bulldogs erhöhten danach noch einmal den Druck auf das Iserlohner Tor. Alles oder nichts hieß das Motto der letzten Spielminute. KJEC-Trainer Igor Cillik, der den verhinderten Willi Tesch an der Bande vertrat, nahm Torhüter Patrick Hoffmann zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Dies sollte sich auszahlen. Aus dem Gewühl heraus konnte Daniel Roosen 20 Sekunden vor dem Spielende zum 4:5 verkürzen. Zum Ausgleich reichte es dann nicht mehr, die Aufholjagd hatte gegen konditionell stark abbauende Iserlohner etwas zu spät begonnen.

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