Bulldogs-Kader füllt sich: Auch Igor Furda kommt

Bulldogs gelingt Derbysieg im PenaltsyschießenBulldogs gelingt Derbysieg im Penaltsyschießen
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Bei der Gestaltung der Regionalliga-Mannschaft des Königsborner JEC für die kommende Saison herrscht weiterhin Bewegung. Vom Liga-Konkurrenten Lippe-Hockey Hamm wechselt der Deutsch-Tscheche Igor Furda an den Bergenkamp.

Für Eishockey-Kenner ist der 32-jährige Angreifer ist kein unbeschriebenes Blatt: Wo er spielte, überzeugte Furda stets durch gute Aktionen und Tore. Seine erste Deutschlandstation war 1998 der Regionalligist EJ Dorsten. Nach einem kurzen Gastspiel beim SC Mittelrhein-Neuwied wechselte er 2001 zum EHC Dormund und 2002 nach zu den damals noch existierenden Hammer Huskies. Zur Saison 2003/04 ging es zu den Revier Löwen nach Oberhausen, die er bis 2006 begleitete und mit ihnen zwei Jahre lang in der Oberliga spielte. Anschließend ging es für zwei Jahre zurück zu seinem Ex-Club EHC Dortmund, ehe sich Lippe-Hockey Hamm zur Saison 2007/08 Furdas Dienste sicherte. Zum KJEC führt ihn nun der gute Kontakt zum Deutsch-Slowaken Igor Cillik.

Überraschend verkündete Torwart Patrick Hoffmann, den Verein in Richtung Ostsee zu verlassen. Fortan hält er den Kasten der Rostock Piranhas (Regionalliga Nordost) sauber. Eine, wie Bulldogs-Pressesprecher Ralf Kowalsky verlauten lässt, nachvollziehbare Entscheidung: „Patrick kommt aus Berlin und hat nun die Möglichkeit, näher an seiner Heimat zu spielen. Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm für die sportliche Zukunft alles Gute.“

Auch nicht mehr für Königsborn auflaufen werden die beiden Kanadier David Stetch und Derek Picklyk. Das Duo, das in der abgelaufenen Spielzeit satte 172 Scorerpunkte erzielt hat, erhält keinen neuen Vertrag. Die sportliche Leistung, betont Bulldogs-Vorsitzender Uwe Kuchnia, spiele dabei keine Rolle: „Beiden Spieler wurde durch Sponsoren finanziert. Da das Engagement mit erheblichen Kosten verbunden ist, haben wir uns gemeinsam mit den Geldgebern dazu entschlossen, keine finanzielle Risiken einzugehen und die kommende Saison ohne Ausländer zu bestreiten. Leider, denn die beiden waren eine Bereicherung für den Verein, sowohl auf als auch neben dem Eis.“

Damit stehen momentan 15 Spieler im Kader der Regionalliga-Mannschaft. Die letzten freien Stellen sollen erst nach Sichtungstrainings vor der Saison besetzt werden.

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