Blue Lions stehen an der Spitze

Drei Neue in LeipzigDrei Neue in Leipzig
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Die Blue Lions Leipzig sind am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze der Regionalliga Nordost zurückgekehrt. Durch zwei Siege gegen die Rostocker Piranhas gelang den Travnicek-Schützlingen den erneute Sprung an die Spitze. Am Freitagabend besiegten die Löwen in einem packenden und spannenden Spiel vor 1519 Zuschauern den Spitzenreiter aus Rostock mit 5:2 (0:1, 4:1, 1:0).

Dabei lief es zunächst alles andere als nach Plan, zwei sehenswerte Treffer von David Hördler brachten die Piranhas bis zur 22. Minute mit 2:0 in Führung. Zwei Minuten später hatte Hördler sogar Treffer Nummer drei für die Rostocker auf der Kelle, doch er scheitere in eigener Unterzahl an Jan Pospisil. Den folgenden Kampf um den Puck in der Ecke beendete Petr Hruby mit einem völlig unnötigen Stockcheck, der den Blue Lions eine 5:3-Überzahl bescherte, die die Kehrtwende einläuten sollte. Nur 20 Sekunden nach dem Übeltäter Hruby in der Kühlbox Platz genommen hatte, klingelte es auch schon im Gehäuse von Branislav Hippik. Das ausgerechnet Neuzugang Max Kenig den 1:2-Anschlusstreffer erzielte war dabei nur das I-Tüpfelchen, denn es ging ereignisreich weiter. Drei Minuten nach dem Anschluss war es Daniel Bartell der mit einem fulminanten Schlagschuss die Führung der Piranhas egalisierte und den 2:2-Ausgleich erzielte. Vorausgegangen war erneut eine unnötige und diesmal zumindest auch fragwürdige Strafe, wegen Spielverzögerung, gegen den Rostocker Pavel Blaha. Rostock nun völlig von der Rolle, haderte, zumindest zum Teil berechtigt, mit dem Schiedsrichter, doch auch dies half nicht. Nur 23 Sekunden nach dem Ausgleich besorgte Sebastian Berg die 3:2-Führung für die Messestädter und stellte damit den bisherigen Spielverlauf förmlich auf den Kopf. Als Florian Eichelkraut dann in Minute 35 auch noch zum 4:2 traf, schien die Partie zum zweiten Mal vorzeitig zu Gunsten einer der beiden Mannschaften entschieden.

Doch wie zuvor Leipzig, steckten nun auch die Rostocker nicht auf und drückten auf den Anschlusstreffer. Das dieser nicht fiel hatten die Blue Lions nicht zuletzt einem abermals gut haltenden Jan Pospisil zu verdanken. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Löwen, fiel dann in Minute 52, als die Blue Lions nach einer Vielzahl von hochkarätigen Einschussmöglichkeiten durch Daniel Bartell das 5:2 erzielten. Ganz regelkonform war der Treffer jedoch nicht, so entging dem Schiedsrichtertrio Sekunden vor dem Treffer ein aus kürzester Entfernung abgegeben Maskentreffer gegen den Rostocker Goalie, der sich im Anschluss verständlicher Weise über den ausbleibenden Pfiff beschwerte. Sei es wie sei, damit war die Entscheidung gefallen, Rostock merkte nun, dass hier nicht mehr viel zu reißen war und entwickelte nicht mehr den nötigen Druck wie zuvor, sodass die Blue Lions den Heimerfolg relativ entspannt nach Hause fahren konnten. Am Sonntagabend legten die Blue Lions nach und besiegten den alten Spitzenreiter in eigener Halle durch Tore von Czajka (2), Müller, Hoffmann, Eichelkraut und Felsch mit 6:3 (1:2, 2:1, 3:0).

Blue Lions Leipzig – Rostocker Pirnahas. Tore: 0:1 (13:52) Hördler, 0:2 (21:01) Hördler (Hruby, Andreowsky), 1:2 (23:43) Kenig (Hoffmann, Hofverberg), 2:2 (26:51) Bartell (Müller, Felsch), 3:2 (27:14) Berg (Gaudet, Louven), 4:2 (35:01) Eichelkraut (Bartell, Müller), 5:2 (51:08) Bartell (Bärschneider, Eichelkraut). Strafen: Leipzig 12, Rostock 16. Zuschauer: 1519.

Rostocker Piranhas – Blue Lions Leipzig. Tore: 1:0 (5:19) Michalek (Haupt, Bartanus), 1:1 (11:44) Müller (Gaudet, Louven), 2:1 (16:15) Franz (Bartanus, Blaha/5-4), 2:2 (21:13) Czajka (Hoffmann, Hofverberg), 3:2 (27:24) Hruby (Vojcak, Garthe), 3:3 (32:33) Felsch, 3:4 (43:18) Eichelkraut (Bartell, Gaudet/5-4), 3:5 (46:37) Czajka (Hoffmann, Hofverberg), 3:6 (48:05) Hoffmann (Hofverberg, Kenig/5-4). Strafen: Rostock 12 + 10 (Hruby) +5 + Spieldauer (Blaha), Leipzig 22 + 10 (Felsch). Zuschauer: 1612. (Quelle : www.eishockey-leipzig.de)

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