„Besser früh als spät“

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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„Besser zu Beginn der Aufstiegsrunde als zu einem späteren Zeitpunkt“, lautete der Trainer-Kommentar von Krystian Sikorski am Freitagabend im ‚Kühlhaus‘ an der Strobelallee. Nach 17 Meisterschaftssiegen in Folge musste der EHC Dortmund eine 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)-Niederlage gegen den Neusser EV einstecken. „Der Gegner hat sehr clever gespielt und uns das Leben mehr als schwer gemacht. Leider konnten wir das Fehlen von vier Akteuren nicht kompensieren und fanden selten zu unserem Spiel“, war die weitere Analyse nach der ersten Heimniederlage in dieser Saison, die erste für den EHC-Trainer überhaupt. „Natürlich schmerzt es, ohne Tore und Punkte vom Eis zu gehen. Wir müssen die entsprechenden Lehren daraus ziehen und mit mehr Engagement und läuferischem Einsatz an die nächsten Aufgaben gehen. Zunächst am Sonntag in Essen. Immerhin sind dann Christian Franz und Antti-Jussi Miettinen wieder mit dabei.“

Von Beginn an sahen die Zuschauer eine kampfbetonte, aber insgesamt faire Begegnung. Zwar hatten die Westfalen Elche ein Plus an Spielanteilen und Chancen, die Neusser Gäste überzeugten durch taktische Disziplin und hoher Laufbereitschaft. Bereits in der fünften Minuten hatten die Westfalen Elche gleich zweimal die Chance zum Führungstreffer, aber bereits da deutete sich an, dass Carsten Solbach im NEV-Gehäuse nicht leicht zu überwinden sein würde. Der 36-jährige Goalie, in der letzten Saison noch im EHC-Dress, hatte erst im Dezember nach seinem eigentlichen Karriereende noch einmal die Torhüterkellen in die Hand genommen und konnte nun beeindruckend beweisen, dass er in der kurzen Pause noch nichts verlernt hatte. Da auch sein Gegenüber Torsten Schmitt bei den gefährlichen Neusser Kontern auf dem Posten war, endete das Auftaktdrittel torlos. Allerdings war bereits spätestens in der ersten Pause klar dass es schwer werden würde für den Favoriten. An diesem Bild änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. Die Gäste hatten sofort zwei gute Möglichkeiten, dann scheiterte EHC-Kapitän Christian Kohmann am NEV-Keeper. Als Neuss dann in der 28. Minute in Unterzahl durch Rob Campbell zum 0:1 erfolgreich war, da bahnte sich endgültig die Überraschung an. Zwar erhöhten die Elche nun den Druck, aber das Aufbauspiel zeigte ebenso Schwächen wie die Laufbereitschaft im Angriff, um sich der konzentrierten Deckung zu entziehen. Die besten Ausgleichschancen boten sich in der 37. Minute gleich zweifach, allerdings ohne zählbares Ergebnis. Auch die letzten Zwanzigminuten begannen mit einer Neusser Chance, danach wurde das Spiel der Elche noch verbissener, aber die Angriffe scheiterten spätestens in der Fanghand von Carsten Solbach. In der 54. Minute hatte Haiko Hirsch noch einmal den Ausgleich auf dem Schläger, aber nur zwei Minuten später war die Heimniederlage des EHC besiegelt. Ein energischer Einsatz von Evgenij Kozhevnikov brachte das 0:2, wobei der Puck allerdings unglücklich unter den Schonern von Torsten Schmitt durch rutschte. Damit war die Niederlage endgültig besiegelt.

Beim EHC fehlten die gesperrten Christian Franz und Antti-Jussi Miettinen, Sven Linda (Magen-Darm-Virus) und Fabian Kuboth (Klausuren) sowie der Langzeitverletzte Christian Lotte. Danny Fischbach war nach dreitägiger Trainingspause ebenso wieder dabei wie Mirko Reinke, der erst zum Anpfiff aus beruflichen Gründen eintraf. Als Nils Sondermann zu Beginn des letzten Drittels eine zehnminütige Disziplinarstrafe absitzen musste, da konnte Krystian Sikorski vorübergehend nur noch auf drei Verteidiger zurückgreifen. Erklärungen sicherlich, sie sollen aber nicht den verdienten Neusser Sieg schmälern.

Tore: 0:1 (27:42) Campbell (Pering, Lingemann/4-5), 0:2 (55:10) Kozhevnikov (Hatterscheid, Campbell). Strafen: Dortmund 12 + 10 (Sondermann), Neuss 20 + 10 (Cappellano). Zuschauer: 356.

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