Beachboys ohne Probleme gegen Wolfsburg

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Vor 623 Zuschauern deklassierten die Beachboys den EHC Wolfsburg mit 8:2 (4:1, 0:1, 4:0). Dabei nahm sich der EHC Timmendorfer Strand 06 nur im Mittedrittel scheinbar eine Auszeit.

Den Torreigen eröffnete Jason Horst nach gut eineinhalb Minuten: Jürgen Brümmer ging über außen durch und passte in die Mitte. Es ging erfolgreich weiter: Korbinian Witting knallte die Scheibe in der 7. Spielminute eiskalt in den Giebel. 2:0 für den Tabellenzweiten. Trotz Unterzahl konnten die Beachboys die Führung weiter ausbauen. Korbinian Witting vollendete ein Solo, nachdem er von Christian Herrmann wunderschön frei gespielt wurde. In der 10. Spielminute kam auch die dritte Reihe der Beachboys zum Zug. Moritz Meyer überwindet Gästegoalie Eike Busch. Da die Beachboys danach beim Aufbau der Überzahlformation pennten, kam Wolfsburg durch Eugen Bippus zum 4:1-Anschlusstreffer. EHCT-Backup Matthias Rieck war bei dem Treffer machtlos.

Die Treffsicherheit aus dem ersten Drittel konnte aber nicht mit ins Mitteldrittel übernommen werden. Die Beachboys ließen zahlreiche Chancen ungenutzt. Allein drei Breaks liefen die Timmendorfer bei eigener Unterzahl, aber die Scheibe wollte nicht in die Kiste. Durch einen Abspielfehler kam Wolfsburg auf 4:2 heran, Valeri Brait gelang der Treffer. Die Chancenauswertung ließ in diesem Drittel zu Wünschen übrig.

Die Kabinenansprache von Interimscoach Michael Mai schien gefruchtet zu haben, denn nach 74 Sekunden im Schlussdrittel lag der Puck erneut im Wolfsburger Gehäuse. Korbinian Witting zog ab und die Scheibe rutschte Eike Busch über den Fanghandschuh. Nun mussten die Timmendorfer Fans satte 14 Minuten warten, bis der Rückkehr Julian Bartsch auf 6:2 erhöhte. Nur 36 Sekunden später ballerte Erich Dumpis die Scheibe in den rechten Torwinkel. Den Schlusspunkt setzte Korbinian Witting, nach dem er vier gegnerische Spieler aussteigen ließ und den Puck gekonnt in den Torwinkel schoss. Er unterstrich damit die Dominanz der Timmendorfer Paradereihe (fünf Tore).

EHC-Coach Andreas Henkel sagte auf der Pressekonferenz: „Wir haben versucht Timmendorf das Leben schwer zu machen, was uns aber nur ein Drittel lang gelungen ist. Wir sind nur mit 13 Feldspielern angereist und habe einfach keine klasse Spieler darunter. Wir spielen gerne in Timmendorf.“

Beachboys-Coach Michael Mai: „Bis auf die Torausbeute habe ich mir das heute ein bisschen anders vorgestellt. Ich wollte den jüngeren Spielern eigentlich vielmehr Eiszeit geben. Ich hatte ausgegeben, wenn der Abstand nach dem ersten Drittel groß genug ist, nicht um Wolfsburg zu deklassieren, sondern einfach um den jüngeren Spielern mehr Eiszeit zu geben, damit die erste Reihe komplett verschwindet. Da gemeinschaftlich nicht getroffen wurde, ging dieses Konzept nicht auf.“

Hockeyweb fragte wie sich der Neuzugang Wyatt Russell im Training macht: „Im Training sieht er sehr gut. Wirklich entscheiden wird sich das im Spiel. Wenn er spielberechtigt ist, soll er gegen Adendorf spielen. Nicht von Anfang an, aber er wird höchstwahrscheinlich die Hälfte spielen.“

Tore: 1:0 (1:29) Jason Horst (Jürgen Brümmer), 2:0 (6:37) Korbinian Witting (Erich Dumpis, Christian Herrmann), 3:0 (8:58) Korbinian Witting (Christian Herrmann, Marcus Krützfeldt) SH 4-5, 4:0 (10:32) Moritz Meyer (Julian Bartsch, Christian Herrmann), 4:1 (14:20) Eugen Bippus SH 4-5, 4:2 (32:09) Valeri Brait, 5:2 (41:14) Korbinian Witting (Marcus Krützfeldt), 6:2 (55:20) Julian Bartsch (Timo Wassermeier), 7:2 (55:56) Erich Dumpis (Christian Herrmann, Korbinian Witting), 8:2 (59:31) Korbinian Witting (Christian Herrmann, Dennis Overbeck). Strafen: Timmendorfer Strand 12, Wolfburg 10. (lb)

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