Beachboys lässig und leicht zum Derbysieg

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Lässig und leicht fuhren die Beachboys mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) den fünften Derbysieg in Folge gegen den Adendorfer EC ein. Die „Heidschnucken“ präsentierten sich den 575 Zuschauern jedoch nicht in Derbyform. Sie machten es den Beachboys zu einfach und ließen jeglichen Derbyfight vermissen. Wenn der AEC so weiter macht, dürfte auch in dieser Saison die Derbykrone am Ostseestrand bleiben. Bis zu seiner Verletzung in der 49. Spielminute erreichte nur AEC-Goalie Michal Marik Normalform, der eine durchaus mögliche höhere Niederlage der Niedersachsen verhinderte. Selbst bei Überzahl agierte die Mannschaft von Lumir Mikesz zu harmlos und schoss kaum auf das Tor der Beachboys, welches vom Matthias Rieck gehütet wurde. Matthias Rieck verpasste knapp seinen zweiten Shutout hintereinander, da dem AEC gut fünf Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer erstaunlicherweise in Überzahl gelang.

Patrick Saggau zog vom rechten Bullykreis in die Mitte, legte sich den Puck auf die Rückhand und drückte die Scheibe zum 1:0 in den Winkel (15.). Korbinian Witting erhöhte im zweiten Drittel per Bauerntrick auf 2:0 (26.). Das 3:0 markierte Moritz Meyer, der einen Abpraller nach einem Schuss von Marcus Klupp ins Tor stocherte (35.). AEC-Coach Lumir Mikesz ärgerte sich mächtig auf der Bank über diesen Gegentreffer. Seine Verteidiger reagierten zu spät. Das 4:0 war bezeichnend für die gegenwärtige Situation der Heidschnucken: 37 Sekunden waren gespielt im Schlussdrittel. Korbinian Witting zieht von hinter dem Tor vor das Gehäuse zieht ab und trifft den Pfosten. Die Scheibe springt von dort zu AEC-Verteidiger Sascha Fitzner, der unbedrängt ins eigene Tor schießt. Die Scheibe war eigentlich schon tot für die Beachboys (41.). Auch das 5:0 war ein Schlag ins Gesicht der Adendorfer: Ein Unterzahltreffer von Moritz Meyer, der die AEC-Verteidigung umkurvte als sei sie gar nicht vorhanden (54.). AEC-Verteidiger Jörn Schmidt zog von der blauen Linie ab und der Puck ging durch Freund und Feind hindurch zum 5:1 (55.). Youngster Kenneth Schnabel hämmerte den Puck noch mal an die Latte des AEC-Gehäuses. Der AEC hatte gute drei Minuten vor Schluss per Penalty die Gelegenheit auf 5:2 zu verkürzen, doch Christian Behrens schoss direkt auf die Mitte, sodass Goalie Matthias Rieck keine Mühe hatte den Penalty abzuwehren.

AEC-Coach Lumir Mikesz meinte auf der Pressekonferenz: „Es war ein schnelles Spiel und es wurde beim Derby wieder alles geboten. Viele Tore und ein paar Faus“ Befragt zum Powerplay seiner Mannschaft sagte der AEC-Coach: „Es war schlecht. Meine Mannschaft hat gut gekämpft, das war heute das einzige.“

EHCT-Trainer Matthias Schnabel: „Aus Adendorfer Sicht ist das Ergebnis schmeichelhaft. Ich hadere mit der Chancenverwertung. Der Adendorfer Goalie hat gute Paraden gezeigt, doch wenn wir vor dem Tor cleverer agieren, geht es anders aus.“

Tore: 1:0 (14:44) Patrick Saggau (Jeff Maronese, Marcus Krützfeldt), 2:0 (25:38) Korbinian Witting (Marcus Krützfeldt, Marcus Klupp), 3:0 (34:24) Moritz Meyer (Marcus Klupp, Jason Horst) PP 5-4, 4:0 (40:37) Korbinian Witting (Christian Herrmann), 5:0 (53:21) Moritz Meyer (Kenneth Schnabel, David Rutkowski), 5:1 (54:43) Jörn Schmidt (Denny Böttger, Christian Behrens) PP 5-4 Strafen: Timmendorfer Strand 16, Adendorf 16 + 10 (Benjamin Garbe). (lb)

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