Beach Boys brauchen Befreiungsschlag

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„Wir haben momentan einfach die Seuche am Schläger“, entfuhr es Top-Scorer Korbinian Witting nach der jüngsten 3:4-Niederlage in der Wedemark. Zum dritten Mal in dieser Saison mussten die Beach Boys dort ins Penaltyschießen, zum dritten Mal zogen sie den Kürzeren. Dabei hätte man, genau wie im Heimspiel gegen Adendorf zwei Tage zuvor (ebenfalls 3:4 n.P.), bereits in der regulären Spielzeit alles klarmachen können.

Am Freitag soll nun endlich der Knoten platzen. Zu Gast im Eistempel an der Ostsee ist das Tabellen-Schlusslicht aus Salzgitter. Achtung: Das Spiel wurde auf Wunsch des Gastes auf 20:30 Uhr verlegt. Für die Beach Boys die Gelegenheit sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele zu schießen? Für Trainer Henry Thom ist klar: „Uns fehlt ein Befreiungsschlag. An der Einstellung und am Kampf liegt es jedenfalls nicht!“ Bis auf den an einer Schulterprellung laborierenden Marcus Klupp dürfte dem Coach morgen das gesamte Team zur Verfügung stehen. Die Vorzeichen stehen also nicht schlecht, zumal noch nicht sicher ist, mit welcher Kaderbreite die vom Spielertrainer-Gespann Mario Breneizeris / Igor Kabernuk gecoachten Steelers in Timmendorf werden auflaufen können.

Auch wenn noch fünf Spiele zu spielen sind, braucht der EHCT dringend wieder „Dreier“, um sich in der Tabelle unter den Top-Five, und damit in Meisterrunden-Gefilden, zu etablieren. Um so wichtiger, dass trotz des um 30 Minuten verspäteten Spielbeginns auch am Freitag wieder „die Hütte brennt“. (lb)

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