Balsam für die SeeleGSC Moers

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Nachdem den Schwarz-Gelben in den ersten Meisterschaftsspielen immer bescheinigt bekamen, toll gekämpft und gespielt zu haben, trotzdem aber immer knapp dem jeweiligen Gegner unterlagen, forderte Trainer Marco Piwonski gestern endlich den lang ersehnten Sieg von seiner Mannschaft. Im Tor stand erstmals der Junioren-Torhüter Winand Schneider.

Motiviert gingen die Grafenstädter von Beginn an ins Spiel, leisteten sich aber besonders in der Anfangsphase noch so den einen oder anderen Abspielfehler, aus denen aber der Gastgeber kein Kapital schlagen konnte. Die wenigen gefährlichen Torschüsse parierte der Moerser Keeper sicher und souverän. In der vierten Spielminute traf der Moerser Angreifer Alexander Arnold zum 1:0 aus Moerser Sicht. Obwohl die Eisbären kraftvoll und kämpferisch dagegen hielten, konnten sie aber dem Ansturm der Schwarz-Gelben nicht standhalten. Noch viermal musste der Torhüter aus Hamm hinter sich greifen, bevor beide Mannschaften beim Spielstand von 5:0 für Moers in die erste Drittelpause gingen.

Das Mitteldrittel, von den Black Tigers oft verschlafen, war ähnlich geprägt, wie das erste Drittel. Beide Mannschaften spielten schnell und kämpferisch, wobei die Spieler von Marco Piwonski immer dann punkten konnten, wenn der Puck schnell nach vorne gespielt wurde und die Spieler sich nicht in Einzelaktionen verloren. Zum Ende des Drittels hatten die Moerser den Spielstand auf 9:0 erhöht und den Gegner im Griff.

Eigentlich wollten die Black Tigers im letzten Drittel so fortfahren, wie es in den ersten beiden Dritteln lief. Mangels einiger Nachlässigkeiten und Leichtfertigkeiten bei der Chancen-Ausbeute konnten sie zwar in der 46. Spielminute auf 10:0 erhöhen, mussten aber in eigener Überzahl auch den Ehrentreffer der Gastmannschaft hinnehmen. Zu Unkonzentriert begannen die Moerser hierbei das Überzahlspiel und liefen in einen Konter, in deren Verlauf der inzwischen „kalt“ gewordene Moerser Torhüter ausgespielt und vom Gegner geschlagen wurde. Als Weckruf verstanden wurde der Druck in den letzten beiden Spielminuten nochmals erhöht und wiederum blieb es dem Spieler Alexander Arnold überlassen, mit dem Tor zum Endstand 11:1 den Schlusspunkt zu setzen. Am Sonntag geht es in Aachen weiter.

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