Bären gewinnen Test gegen MainzEHC Neuwied

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Was bleibt sind drei Siege in drei Spielen und die Feststellung, dass all dies schon am Sonntag ein Muster ohne Wert ist. Denn dann startet mit einem Heimspiel gegen die Dinslaken Kobras die neue Saison in der Regionalliga West. „Das Spiel gegen Mainz war für uns sicherlich besser als eine reine Trainingseinheit“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. „Es fehlen mir aber noch vier Trainingseinheiten, die ich jetzt noch brauchen würde, um mit einem noch besseren Gefühl in das Spiel gegen Dinslaken zu gehen.“

Gegen die Mainzer Wölfe, deren sportliche Heimat die Rheinland-Pfalz-Liga ist, tat man sich über lange Strecken besonders im Abschluss schwer – was zwei Gründe hatte: Zum einen hatten die Landeshauptstädter mit dem ehemaligen Neuwieder Marc Stromberg einen starken Keeper zwischen den Pfosten, der mit zahlreichen Glanzparaden weitere Bärentore verhinderte. Zum anderen aber ließen die EHC-Akteure phasenweise den direkten Zug zum Tor vermissen. „Wir erarbeiten uns super Torchancen“, sagt der EHC-Trainer. „Diesen ersten Schritt machen wir schon sehr gut. Jetzt müssen wir uns auch noch den nächsten Schritt erarbeiten und die Tore machen. Aber mit der Art und Weise, wie wir die Chancen herausspielen, wie wir vorne Pressing spielen, und auch mit dem Körperspiel bin ich schon sehr zufrieden.“

Daniel Kettler hatten mit seinem Treffer nach elf Minuten für die dünne 1:0-Führung nach dem ersten Drittel gesorgt. Im weiteren Spielverlauf ließen bei den tapfer kämpfenden Gäste, die nur mit kleinem Kader angereist waren, gegen vier Reihen der Bären zwar die Kräfte nach, der Gegner verdiente sich für seinen engagierten Auftritt in Neuwied dennoch höchsten Respekt. Nicolas Johansson war es bei einem Break im zweiten Drittel sogar gelungen, zwischenzeitlich auf 1:3 aus Sicht der Mainzer zu verkürzen (33.). Auf der Gegenseite aber sorgten Verteidiger Andreas Funk mit zwei Toren (27., 33.), Andreas Wichterich (36.) und Alexander Bill (38.)  für das zwischenzeitliche 5:1.

Trotz der Tore blieb dem Trainer jedoch nicht verborgen, dass mancher Akteur noch nicht bei 100 Prozent angelangt ist. „Bei manchen Spielern fehlt es noch an der Kondition und damit auch an der Handlungsschnelligkeit. Besonders beim Überbrücken der neutralen Zone müssen wir uns noch verbessern.“ Die weiteren Tore im letzten Drittel besorgte Kapitän Willi Hamann in Unterzahl (51.), Andre Bruch (60.) und Brian Gibbons (60.).

Die Testspielphase ist damit abgeschlossen, ab Sonntag startet die Liga – und Arno Lörsch hat einen Plan für das Wochenende: „Wir schauen nicht zu sehr auf den Gegner, sondern gehen mit unserem eigenen Plan für das Spiel in diese Partie. Die Jungs kennen den Plan und wir sollten an unserer Spielphilosophie festhalten, egal, wer der Gegner ist. Dann werden wir auch erfolgreich sein.“ Lörsch hat sich obendrein für Sonntag schon festgelegt, wer im Tor spielen wird. „Das ist grundsätzlich ein offenes Duell, für dieses Spiel aber habe ich mich schon entscheiden. Alex wird im Tor stehen“, sagt der Trainer und grinst. Ob er damit nun Alex Rodens oder Alex Neurath meint ließ er allerdings offen.

Vor dem Spiel gegen die Kobras am Sonntag ab 19 Uhr lädt der EHC bereits ab 15 Uhr zur Saisoneröffnung an und in die Eishalle nach Neuwied ein. Zahlreiche Sponsoren werden sich im Rahmen der Eröffnung präsentieren. Ebenso wird die Mannschaft den Fans und den VIP-Gästen vorgestellt. Für zusätzliche Stimmung wird vor dem Spiel „Viva La Bieber“ sorgen. Die Fans können erste Fanartikel wie Fanschals erwerben oder Trikots bestellen.

Das nächste Heimspiel: Sonntag, 6. Oktober, 19 Uhr, EHC Neuwied gegen Dinslaken Kobras. Ab 15 Uhr: Saisoneröffnungsfeier rund um das Icehouse.

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