Bären gewinnen in Frankfurt

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Im zweiten Spiel an diesem Wochenende mussten die Neuwieder Bären zu den Young Lions Frankfurt reisen. Dabei setzte sich der EHC mit 7:5 durch. Vor rund 60 Zuschauern startete Neuwied druckvoll und setzte sich zeitweise im Drittel der Hausherren fest. Die erste ernstzunehmende Chance für die Young Lions war somit auch erst in der 8. Minute zu verzeichnen. Völlig überraschend dann aber doch die Frankfurter Führung in der 12. Minute durch einen Konter von Martin Oertel. Nur kurz darauf musste Stephan Petry für 2 Minuten auf die Sünderbank. Diese Überzahl wussten die Frankfurter in der 14. Minute für sich zu nutzen und erhöhten durch Michael Schwarzer auf 2:0. Dadurch war Neuwied wieder vollzählig und stürmte gleich wieder drauf los. Noch in der gleichen Minute gelang dann Daniel Walther und Christian Czaika mit ihren Treffern der Ausgleich zum 2:2.

Nach der Pause übernahmen die Bären zunächst wieder die Initiative und nutzten durch Willy Hamann in der 22. Minute ein Überzahlspiel zur 3:2-Führung. Doch nur eine Minute später war es erneut Martin Oertel, der zum 3:3 ausglich. Mit einem Doppelschlag in der 30. Minute durch Christian Czaika und Dennis Kobe (32.) zogen die Bären auf 5:3 davon. Zwar hatte Tim Siekmann noch einige brenzlige Situationen zu meistern, doch außer einem Pfostenschuss ließ der EHC Neuwied bis zur Pause nichts weiter zu.

Zum Ende des 2. Drittels erhielt Christian Czaika dann noch eine 2+10-Minutenstrafe wegen Check im Kopf- und Nackenbereich. Aus diesem Grund starteten die Bären in Unterzahl ins letzte Drittel. Die Young Lions witterten nun ihre Chance hier vielleicht ihren ersten Dreier in dieser Saison einzufahren und erhöhten das Tempo. Lohn dafür gab es in der 43. Minute, als wieder Martin Oertel den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielen konnte. Als dann in der 49. Minute Michael Schwarzer gar den Ausgleich erzielte, war die Partie wieder offen. Die größte Chance für eine erneute Führung erhielt dann in der 56. Minute Christian Czaika. Nach einem Foul an Daniel Walther gaben die Referees einen Penalty für Neuwied, den Czaika jedoch verschoss. Zwei Minuten vor Ende der Partie nahm Frankfurt noch einmal eine Auszeit. Aber auch Markus Fischer nutzte diese Zeit und machte eine klare Ansage. Den folgenden Bully gewannen die Bären und auf Zuspiel von Dennis Kobe erzielte Stephan Petry die 6:5-Führung. Frankfurt versuchte noch einmal alles und nahm ihren Goalie David-Lee Paton aus dem Tor. Doch erneut Petry schnappte sich den Puck, umfuhr bedrängt durch einen Gegenspieler das leere Tor und schob zum 7:5-Endstand ein. Trainer Fischer hatte von seinem Team den größeren Willen gefordert und darauf hingewiesen, dass man sich auch gegen Frankfurt die Tore erarbeiten muss. „Wir haben es uns teilweise selber schwer gemacht, waren aber vor dem Tor cleverer, als der Gegner. Dies war sicherlich ausschlaggebend“, so der Trainer.

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