Bären gewinnen erwartungsgemäß in Wiehl

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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Mit einem deutlichen und verdienten 11:2 (4:0, 5:2, 2:0) konnte der EHC Neuwied die erwarteten drei Punkte im NRW-Verbandsligapokal beim TuS Wiehl einfahren. Vor 224 Zuschauern, davon rund 80 aus Neuwied, begann das Spiel mit auffällig vielen Strafzeiten für beide Mannschaften. Eine Spieldauerstrafe für den Wiehler Sebastian Schmitz bereits in der zwölften Minute war dann auch das Resultat. Auch Neuwied handelte sich drei zehnminütige Disziplinarstrafen im ersten Drittel ein. Allerdings schien zu diesem Zeitpunkt das Spiel schon entschieden zu sein. In der sechsten Minute war es Jens Hergt, der die Bären mit 1:0 in Führung brachte. Nur 33 Sekunden später erhöhte Stefan Petry auf 2:0. Die läuferische und spielerische Überlegenheit war schon jetzt deutlich. So dauerte es auch nur bis zur zwölften Minute, bis wiederum Jens Hergt auf 3:0 erhöhte. Willi Hamann stellte dann in der 18. Minute den 4:0-Pausenstand her.

Trainer Arno Lörsch war zwar mit dem Ergebnis, aber nicht mit den vielen Strafzeiten im ersten Drittel zufrieden. Mit dieser Ansage kamen die Bären dann auch aus der Kabine. Im zweiten Abschnitt waren dann auf beiden Seiten erheblich weniger Strafzeiten zu verbuchen. Konzentriert spielten die Mannen des EHC ihr Spiel und erhöhten dann auch schon in der 22. und 23. Minute durch Martin Schell auf 5:0 und durch Andreas Martaler auf 6:0. Danach allerdings wurde es wieder etwas ruhiger. Trotz größeren Spielanteilen und den besseren Kombinationen konnten zunächst keine weiteren Tore erzielt werden. Dies nutzen dann aber Nils Pleiß und Sascha Schmitz in der 29. und 33. Minute für die Wiehler und kamen auf 2:6 heran. Doch zu überlegen setzten die Bären ihr Spiel fort und legten in der 35. Minute durch Daniel Niestroj und in der 37. und 38. Minute zweimal durch Stefan Petry nach. Somit ging es beim Stand von 9:2 in den letzten Abschnitt. Wiehl schien nun zu resignieren und zeichnete sich wieder vermehrt mit Fouls aus. Eine steigende Zahl an Strafzeiten war das Resultat. Häufig in Überzahl spielend vermochte der EHC allerdings nicht, diesen Vorteil in Tore umzusetzen. Zwar wurde das Spiel immer gefälliger, doch der Puck wollte nicht ins Netz. Bis zur 49. Minute mussten die mitgereisten Fans dann auf das ersehnte zehnte Tor warten. Marco Herbel konnte auf Vorarbeit von Daniel Niestroj und Daniel Walther die Scheibe einnetzen. Den Endstand stellte dann in der 56. Minute Daniel Walther her.

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